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	<title>Praxisberichte Archive - PETER JANKI</title>
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	<description>Coaching für die Seele &#124; Zürich</description>
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	<title>Praxisberichte Archive - PETER JANKI</title>
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	<item>
		<title>Atemtherapie einmal anders</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/atemtherapie-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2019 13:26:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema blockierter Atem. Die junge Frau kam eigentlich zu mir wegen einer Geistigen Aufrichtung (kurz: Aufrichtung &#8211; [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:36% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="378" height="213" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/05/atemtherapie-zuerich-1.png" alt="Atemtherapie einmal anders" class="wp-image-9072 size-full" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/05/atemtherapie-zuerich-1.png 378w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/05/atemtherapie-zuerich-1-300x169.png 300w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h4 class="wp-block-heading" id="h-ein-praxisbericht-zum-thema-blockierter-atem">Ein Praxisbericht zum Thema blockierter Atem.</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die junge Frau kam eigentlich zu mir wegen einer Geistigen Aufrichtung (kurz: Aufrichtung &#8211; ein ehemaliges Angebot von mir). Ihr Problem war ihre gebückte Haltung. Sie schilderte mir, dass sie bereits vieles ausprobiert hatte: TCM, Osteopathie, Physiotherapie, Muskeltraining, Yoga etc.: leider ohne Erfolg. Es sollte sich allerdings herausstellen, dass diese Sitzung sich zu einer Sitzung in Atemtherapie entwickeln sollte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Vorbereitung für die Aufrichtung bat ich sie, drei Mal
tief ein- und auszuatmen. Mir fiel auf, dass sie kaum in den Brustkorb, noch in
den Bauch atmen konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Aufrichtungsprozesses fühlte ich vorne in ihrem
Solarplexus einen völlig verkrampften Seelenanteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Aufrichtung sagte sie mir, sie hätte das Gefühl, eine schwere Last sei von ihr abgefallen. Dann sprach ich sie auf die blockierte Atmung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Atmen falle ihr sehr schwer, sagte sie. Sie hätte seit jeher das Gefühl, Luft sei dickflüssig. Sie meinte auch, dass ihre gebückte Haltung nicht vom Rücken herstamme, sondern von einer muskulären Verspannung in der Gegend des Solarplexus, die sie nach vorne ziehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich teilte ihr meine Wahrnehmung bezüglich des verspannten
Seelenanteils mit. Ihre Aussage und meine Wahrnehmung stimmten überein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann bot ich ihr an, mit dem verkrampften Seelenanteil in Verbindung zu treten und mit ihm zu sprechen. Sie fragte erstaunt, was ich ihm denn sagen wolle. Meine Antwort war: „Das kann ich dir nicht im Voraus sagen. Ich verbinde mich einfach mit ihm und lass meine Intuition das sprechen, was gesprochen werden will.“ Sie erlaubte es mir. Es durfte losgehen mit der Atemtherapie der etwas anderen Art.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also verband ich mich mit dem verkrampften Seelenanteil und sprach zu ihm. Leider habe ich keine Erinnerung an den Wortlaut. Das spielt allerdings keine Rolle, denn die Worte sind immer individuell für den Empfänger bestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich zu Ende war, bat ich die junge Frau (auch aus einem
Gefühl heraus) den Satz „Es tut mir leid“ in ihr Solarplexus zu sprechen. Sie
zögerte zuerst. Als Sie es dann tat, spürte ich umgehend, dass der Seelenanteil
sich spontan entspannte. Es vergingen keine 3 Sekunden, als sie plötzlich einen
tiefen, befreienden, durchdringenden Atemzug nahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann begann Sie zu weinen. Es war ein lösendes Weinen. Erstmals
konnte sie frei atmen. Es war einfach schön.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Bericht wurde kurz nach der Behandlung verfasst. Die junge Frau teilte mir wenige Tage später mit, dass es mit dem Atem noch ein bisschen auf und ab geht. Da sie aber gerade viel angestrengte Sitzarbeit leisten müsse, passe das schon. Sie war dankbar die Atemtherapie in Anspruch genommen zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt abzuwarten, doch bin ich mir sicher, dass ihr Atem sich stetig weiter befreien wird. Vielleicht benötigt es noch Nacharbeit. Aus Erfahrung weiß ich allerdings: Wenn das größte Trauma einmal gelöst ist, werden sich auch die nächsten lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die <a href="https://peterjanki.com/geistige-wirbelsaeulenaufrichtung-schweiz-zuerich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="geistige Wirbelsäulenaufrichtung (öffnet in neuem Tab)">geistige Wirbelsäulenaufrichtung</a> wird diesen Prozess weiterhin unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit freundlicher Genehmigung ml</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/atemtherapie-zuerich/">Atemtherapie einmal anders</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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		<title>Beruf &#8211; Berufung</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/beruf-berufung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2019 11:50:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema Beruf/Berufung: Den richtigen Beruf zu finden, fällt vielen Menschen schwer. Besonders herausfordernd gestaltet es sich, wenn [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/beruf-berufung/">Beruf &#8211; Berufung</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-3162" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/01/beruf-berufung-systemische-aufstellung.png" alt="Beruf und Berufung" width="229" height="229" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/01/beruf-berufung-systemische-aufstellung.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/01/beruf-berufung-systemische-aufstellung-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/01/beruf-berufung-systemische-aufstellung-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 229px) 100vw, 229px" />Ein Praxisbericht zum Thema Beruf/Berufung: Den richtigen Beruf zu finden, fällt vielen Menschen schwer. Besonders herausfordernd gestaltet es sich, wenn es die Berufung sein soll &#8211; der Beruf, der mehr aus dem Innen kommt und weniger vom Außen beeinflusst wird.</p>
<p>Schlussendlich sollte die Berufswahl für Kopf UND Herz stimmen, damit wirklich Erfüllung im Beruf eintritt.</p>
<p>Zugegeben: es ist oft einfach, sich für einen Bürojob zu entscheiden, weil dann das Geld rollt, statt sich mit z.B. Gitarrenbau auseinander zu setzen. Dass viele „lukrative“ Bürojobs schlussendlich in die Einöde und in die seelische Verkümmerung führen, wollen sich die wenigsten eingestehen. Damit will ich keinesfalls das Dogma in die Welt setzen, dass alle Bürojobs öde sind.</p>
<p>Bei der beruflichen Entscheidung hat in unseren Breitengraden immer noch der Verstand die Oberhand. Daran ist auch nichts falsch. Doch wäre es nicht eine Bereicherung, wenn das Herz auch mitreden dürfte?</p>
<p>Hier nun der Praxisbericht: Diese junge, aufgeweckte Frau hatte bereits eine 7-jährige berufliche Karriere hinter sich. Leider war der Job als Tierwärterin im Zoo sehr anstrengend und ihr Körper wollte nicht mehr mitmachen. Sie kam zu mir, weil sie nicht sicher war, in welche Richtung es gehen sollte. Ideen hatte sie, aber noch keine Klarheit.</p>
<p>Wir hätten nun ein Gespräch führen können über die Vor- und Nachteile der Alternativen, die sie mitgebracht hatte. Doch war es uns wichtiger, dass auch ihr Körper – respektive ihr Herz – mitreden konnte.</p>
<p>Dafür wählten wir ein Format aus den <a href="https://peterjanki.com/familienaufstellung-zuerich-familienstellen-systemaufstellung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">systemischen Aufstellungen</a>: Ich bat sie, aus meinem Figurenset 4 Figuren zu wählen: Eine für ihren jetzigen Beruf, eine für Variante 1 (Einstieg in das Hotelbusiness), eine für Variante 2 (Sozialberuf anpeilen), und eine Figur für die Variante, an die sie noch nicht gedacht hatte.</p>
<p>Sie stellte die 4 Figuren weit voneinander entfernt vor uns auf den Boden. Ich bat sie, sich über der Figur zu positionieren, die stellvertretend für den jetzigen Beruf stand.</p>
<p><em>Anmerkung: Normalerweise reagiert ein Körperteil auf die Energie, die eine Figur repräsentiert. Die Kunst ist, herauszufinden, wo im Körper die Reaktion stattfindet. Dieser Körperteil ist das Sprachrohr des Herzens (der Seele), der für die Weiterarbeit gewählt wird.</em></p>
<p>Bei der jungen Frau war es die Wirbelsäule. Sie sagte mir, dass die Wirbelsäule auf dem bestehenden Beruf komplett verspannt sei und sich zusammenzog. Ihr Gesichtsausdruck sprach ebenfalls Bände.</p>
<p>Dann stellte sie sich auf die Variante „Hotel“. Sie entspannte sich deutlich und sagte, die Wirbelsäule sei zwar immer noch verspannt, aber nicht so stark. Mit anderen Worten: es ging ihr im Hotelbusiness besser.</p>
<p>Dann bat ich sie, auf die Variante „daran habe ich noch nicht gedacht“ zu stehen. Darauf war sie neutral. Ein gutes Zeichen dafür, dass wir keine weiteren Varianten suchen mussten.</p>
<p>Als Letztes stellte sie sich auf die Variante „Sozialberuf“. Ihr Gesicht entspannte sich umgehend. Sie sagte: „Hier fühle ich mich frei und die Wirbelsäule ist entspannt und gerade.“</p>
<p>Aufgrund dieser Sitzung fällte sie den Entschluss, sich intensiver mit „Hotel-“ und „Sozialberufen“ auseinander zu setzen.</p>
<p>Eine Woche später hatten wir wieder Kontakt. Sie erzählte mir, dass auch die Hotelvariante bereits weggefallen sei. Diese sei ihr zu Management-lastig.</p>
<p>Das war auch eine Bestätigung aus der Arbeit bei mir. Die Wirbelsäule hatte darin bereits angezeigt, dass es ihr im Hotelberuf zwar besser als im jetzigen Beruf gehe, es ihr aber nicht unbedingt gefalle.</p>
<p>Wochen später verfasste ich diesen Bericht und wir kamen wieder in Kontakt. Sie hatte den alten Beruf bereits aufgegeben. Ihre Rückenprobleme waren weg.</p>
<p>Sie peilte den Sozialberuf an und hatte bereits entschieden, dafür die Berufsmittelschule nachzuholen. Ich bin mir sicher, dass sie diese erste Hürde locker nimmt.</p>
<p>Wer sich einmal für seine Berufung entscheidet, findet Möglichkeiten und Mittel, diesen Weg auch zu gehen. Auch wenn der Weg in die Berufung nicht immer einfach scheint, lohnt es sich ihn zu gehen. Oft werden wir dafür mit steigendem Gesundheitszustand und besserem Allgemeinbefinden belohnt. Und ganz nebenbei erfüllt uns unsere berufliche Tätigkeit auch noch.</p>
<p><em>(Mit freundlicher Genehmigung ai)</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geschäftserfolg</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/geschaeftserfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2018 12:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Beispiel zur Erfolgsberatung aus meiner Praxis: Wie bringe ich mein Geschäft auf Erfolgskurs? Die Frau war seit Jahren als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/geschaeftserfolg/">Geschäftserfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-3016" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/11/geschaeftserfolg_systemische_aufstellung_organisationsaufstellung.png" alt="Geschäftserfolg" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/11/geschaeftserfolg_systemische_aufstellung_organisationsaufstellung.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/11/geschaeftserfolg_systemische_aufstellung_organisationsaufstellung-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/11/geschaeftserfolg_systemische_aufstellung_organisationsaufstellung-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Ein Beispiel zur Erfolgsberatung aus meiner Praxis:</p>
<h5>Wie bringe ich mein Geschäft auf Erfolgskurs?</h5>
<p>Die Frau war seit Jahren als Modedesignerin mit eigener Konfektion unterwegs. Trotz hervorragenden Kontakten und zeitweise auch Verkaufserfolg, ließ der geschäftliche Durchbruch auf sich warten. Sie kam zu mir, weil sich ihre finanzielle Situation mehr und mehr zuspitzte.</p>
<p>Aus einem Impuls heraus fragte ich sie nach der Organisationsform ihrer Firma. Es war eine Aktiengesellschaft. Sie war Geschäftsführerin und Inhaberin. Doch Verwaltungsratspräsident war ihr Bruder, nicht sie. Er hatte, außer der rechtlich erforderlichen Aktie für den Verwaltungsrat, keine weiteren Anteile an der Firma und arbeitete auch nicht in der Firma. Ein waschechter „pro-forma“ Präsident.</p>
<h5>Systemische Aufstellungen &#8211; Organisationsaufstellung</h5>
<p>Ich fragte sie, ob ich mit Figuren eine „Organisationsaufstellung“ machen dürfe. Das ist ein Format aus den systemischen Aufstellungen. <em>(Anmerkung: Die bekanntere „Familienaufstellung“ ist auch ein Format aus den systemischen Aufstellungen).</em></p>
<p>Die Aufstellung zeigte deutlich, dass ihr Bruder nicht nur finanziell, sondern auch emotional keineswegs in der Firma engagiert war. Ich erklärte ihr, dass dies aus energetischer Sicht hinderlich für ihren Geschäftserfolg ist. Sie als Alleininhaberin müsse dies auch in der Organisation glasklar abbilden. Ihr allein stünde der Posten der Verwaltungsratspräsidentin zu, sonst niemanden.</p>
<p>Sie hatte früher auf diesen Posten verzichtet, weil sie keine Lust auf die Verwaltungsaufsicht hatte. Ihr Bruder wollte das einfach mal ausprobieren. Genau dieser Posten hat den größten Einfluss und die größte Verantwortung in einer Aktiengesellschaft. Sie als Inhaberin trägt das volle finanzielle Risiko, gibt jedoch die Organisationsverantwortung an ihren Bruder ab, der mit dieser Firma nichts anzufangen weiß. Aus systemischer Sicht wirkt sich das negativ auf die Kundschaft und schlussendlich auf den Geschäftserfolg aus. Ich sagte ihr: „Das ist ungefähr so, wie wenn du ein Kind gebärst, dieses zwar funktionell ernährst und körperlich pflegst, aber die Verantwortung für die Liebe zu ihm an deinen Bruder delegierst.“ Das leuchtete ihr ein.</p>
<p>Es lag nun an ihr zu entscheiden, wie es weitergehen soll. Meine Empfehlung war, den Bruder aus der Verantwortung als Verwaltungsratspräsident zu entlassen.  Ich war mir dabei sicher, dass das nicht nur für meine Klientin eine Erleichterung sein würde, sondern auch für ihren Bruder. Also eine Entscheidung zum Wohle aller Beteiligten.</p>
<h5>Veränderungen auf der ernergetischen Ebene bringen den Erfolg</h5>
<p>Drei Wochen später rief sie mich an. Sie hatte im Anschluss an unsere Sitzung mit ihrem Bruder gesprochen. Er war umgehend einverstanden, sich zurückzuziehen.</p>
<p>Schon während der drei Wochen nach der Sitzung bei mir nahm der Absatz ihrer Kollektion deutlich zu. Gleichzeitig gingen, wie aus dem Nichts, neue Verkaufstüren auf. Die Dame war begeistert und strahlte richtiggehend durch das Telefon hindurch. Die ganze Sache hatte einen einzigen Haken.  Sie war nun zugeschüttet mit Arbeit. Doch auch das freute sie.</p>
<p>(Mit freundlicher Genehmigung <em>nk</em>)</p>
<h5>Erklärung &#8211; Erfolg ist auch eine Frage der Energie</h5>
<p>Geschäftserfolg ist auch eine Frage der Energie. Um Geschäftserfolg zu haben, müssen viele Faktoren stimmen: Produkt, Qualität und Preis;  die Verkaufs- und die Marketing-Aktivitäten; die Wahl der richtigen Lieferanten und Märkte. Nicht zuallerletzt, auch das richtige Personal.</p>
<p>Bei all diesen „technischen“ Aspekten geht leider zu oft die energetische Ebene in einer Unternehmung vergessen.</p>
<p>Hierzu ein Beispiel:</p>
<p>Du kennst das vielleicht: Du spazierst im Sommer durch eine gut besuchte Straße. Links und rechts reiht sich Straßencafé an Straßencafé. Obwohl die Straße voller Passanten ist, sind einige Cafés proppenvoll und andere wiederum fast leer.</p>
<p>Warum ist das so? Davon ausgegangen, dass alle eine ähnlich gute Qualität anbieten und die Sauberkeit auch stimmt, gibt es keinen Grund, weshalb Cafés in dieser hochfrequentierten Straße leer sind. Die Antwort ist: „Die Energie stimmt bei diesen nicht.“</p>
<p>Es gibt viele Gründe, warum die Energie nicht stimmt: Es kann zum Beispiel sein, dass der Inhaber eine Cafés eine unbewusste seelische Blockade in sich trägt, und er deshalb gar keine Lust auf Kundschaft hat. Dann wird er unbewusst Personal einstellen, welches auch möglichst wenig Kunden (Arbeit) wollen. Das spüren wiederum die Passanten, und schon ist‘s passiert. Der Laden ist leer. Mittels Organisationsaufstellungen und anderen probaten Mitteln kann hier Abhilfe geleistet werden.</p>
<p>So sind Organisationsaufstellungen, zusammen mit dem fundierten Knowhow zur Unternehmensführung und dem richtigen Gespür für die Lösung, ein gutes Mittel, um eine Firma auch energetisch auf Erfolgskurs zu bringen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wut auf den Partner</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/wut-auf-den-partner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2018 13:28:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema Partnerschaft: Erfahrungen aus der Kindheit wirken sich auf unsere Beziehungen aus. Die Frau schilderte mir in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2895" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/11/wut_auf_den_partner-1.png" alt="" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/11/wut_auf_den_partner-1.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/11/wut_auf_den_partner-1-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/11/wut_auf_den_partner-1-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Ein Praxisbericht zum Thema Partnerschaft:</p>
<h5>Erfahrungen aus der Kindheit wirken</p>
<p>sich auf unsere Beziehungen aus.</h5>
<p>Die Frau schilderte mir in der Sitzung ihre oft heftigen Wutausbrüche gegen ihren Partner. Es gebe dafür keine rationalen oder offensichtlichen Gründe.</p>
<p>Ich bat sie aufzustehen und in die Mitte des kreisrunden Teppichs in meinem Raum zu stehen. Auf diesem Teppich baute ich dann ein Heilfeld auf. Das ist ein Energiefeld, welches lösend auf die Person einwirkt, die darin steht.</p>
<p>Wir warteten. Vorerst geschah nichts.</p>
<p>Die Frau sagte: „Ich spüre nichts.“</p>
<p>Wir warteten weiter.</p>
<p>Plötzlich wurde sie traurig. Dann kamen Erinnerungen an Ereignisse aus ihrer Kindheit hoch: Als kleines Mädchen war sie für zwei Wochen bei Onkel und Tante in den Ferien. Offensichtlich wurde sie von beiden während dieser Zeit erniedrigt, verhöhnt und ausgelacht.</p>
<p>Sie wurde trauriger.</p>
<p>Ich wartete und ließ geschehen.</p>
<p>Nach diesem Prozess stieg Wut hoch. Die Frau wollte allerlei Schimpfwörter für Onkel und Tante verwenden, doch hielt sie sich beschämt die Hand vor den Mund und schaute mich fragend an.</p>
<p>Ich sagte: „Nur zu, was ausgesprochen werden will, soll ausgesprochen werden! Dafür bist du heute da. Das kleine Mädchen in dir, welches diese Erniedrigungen ertragen musste, ist dir dankbar, wenn du Klarheit schaffst.“</p>
<p>Sie zögerte noch. Dann legte sie los. Sie begann mit Onkel und Tante zu schimpfen und ließ alles raus, was rausgelassen werden wollte.</p>
<p>Danach wurde sie ruhig und atmete erleichtert aus.</p>
<p>Und wieder warteten wir. Noch immer stand sie in der Mitte des Teppichs.</p>
<p>Dann kam erneut Traurigkeit hoch. Diesmal war es eine andere Traurigkeit: Die Traurigkeit am Anfang der Prozessarbeit war Traurigkeit über die damals erlebte Ohnmacht. Die jetzige Traurigkeit war der Ausdruck der seelischen Verletzung, die aus den Ereignissen bei Onkel und Tante entstanden war.</p>
<p>Jetzt fühlte sie den damals erlittenen Schmerz. Dieser wollte endlich gefühlt werden und machte sich deshalb mit Wut auf den Partner bemerkbar. Das war die Heilung.</p>
<p>In der nächsten Sitzung (ca. 5 Wochen nach dieser Arbeit) teilte die Frau mir mit, dass sie seit dieser Heilarbeit keine Wutanfälle gehabt hatte. Die Wut auf ihren Partner sei einfach weg.</p>
<h5>Erklärungen</h5>
<p>Das kleine Mädchen konnte sich damals nicht gegen die Erniedrigungen von Onkel und Tante wehren. Die Wut über die erfahrene Ungerechtigkeit und den Schmerz über die damit verbundene seelische Verletzung schluckte sie damals aus Hilflosigkeit und Ohnmacht einfach runter: „Ich darf nicht böse sein und Schimpfwörter sind verboten.“ Mit der Zeit ging die Erinnerung an diese Ereignisse verloren. Die seelische Verletzung wurde wegparkiert. Doch im Verborgenen war sie noch aktiv.</p>
<p>Viele Jahre später wollte diese Verletzung heilen. Sie machte sich mit Wut bemerkbar. Offensichtlich spiegelte ihr Partner der Frau etwas, was die unterdrückte Wut zum Vorschein brachte. Das kann eine Geste sein oder eine bestimmte Körperhaltung, die dem Onkel oder der Tante ähnelten. Dies genügte bereits, um die damals unterdrückte Wut zu aktivieren und (unbewusst) am Partner auszuleben.</p>
<p>Als in der Sitzung die Erinnerung an den Aufenthalt bei Onkel und Tante wieder in das Bewusstsein der Frau trat, war es ihr möglich, ihre Wut und den dahinter verborgenen Schmerz dort zum Ausdruck zu bringen, wo er entstanden war: bei Onkel und Tante.</p>
<h5>Der Einfluss früherer Erfahrungen auf das Leben in Beziehungen</h5>
<p>Dieses Beispiel zeigt eindrücklich, dass gerade in einer Partnerschaft ungelöste Themen aus früheren Erfahrungen aktiviert werden. Beziehungen gelingen oft besser, wenn sich beide Partner dessen bewusst sind. So können Unstimmigkeiten und Krisen in der Partnerschaft ein Anlass sein, seelisch und persönlich zu wachsen. Beziehungen gewinnen dadurch auch an Nähe und Vertrauen.</p>
<p>(Mit freundlicher Genehmigung <em>na</em>)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/wut-auf-den-partner/">Wut auf den Partner</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Selbstverletzung</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/ich-verletze-mich-um-meinen-schmerz-nicht-zu-spueren-ein-praxisbericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 09:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema &#8222;seelische Schmerzen&#8220;. Eine Kundin hatte ihren Neffen aus Österreich zu Besuch. Um die 20 Jahre alt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/ich-verletze-mich-um-meinen-schmerz-nicht-zu-spueren-ein-praxisbericht/">Selbstverletzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2897" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/Selbstverletzung-1.png" alt="" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/Selbstverletzung-1.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/Selbstverletzung-1-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/Selbstverletzung-1-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Ein Praxisbericht zum Thema &#8222;seelische Schmerzen&#8220;.</h5>
<p>Eine Kundin hatte ihren Neffen aus Österreich zu Besuch. Um die 20 Jahre alt. Er befand sich in psychiatrischer Behandlung, weil er sich selbst Schmerzen zufügte. Die Kundin fragte mich, ob er zu mir kommen dürfe. Ich entgegnete, dass dieses Thema sehr komplex sei und ein einzelner Besuch wohl nichts bringen würde. Trotzdem kam er.</p>
<p>Er erzählte mir, dass er im letzten Jahr von 2 Partnerinnen verlassen worden war. Den Schmerz darüber hielt er nicht aus. Er fühle ein starkes Pressen in der Brust, welches ihn zur Verzweiflung bringe. Um diesen Schmerz nicht zu spüren, fügte er sich an anderer Stelle heftigere Schmerzen zu. Wie und was er tat, sei hier nicht erwähnt.</p>
<p>Er erzählte mir, dass ihn dieses Zufügen von Verletzungen beruhige.</p>
<p>Sein Psychiater hatte ihm geraten, nach seinem Besuch in der Schweiz mit Psychopharmaka zu beginnen, damit er mit den Selbstverletzungen aufhöre. Er wollte das nicht, sah aber keinen anderen Ausweg.</p>
<p>Aus einem Impuls heraus stellte ich zwei Figuren auf den Tisch vor uns. Die eine repräsentierte ihn und die andere stand für „die wahre Ursache“ des Schmerzes. Ich vermutete, dass die Trennung von den Partnerinnen einen früher erlittenen Urschmerz neu aufgerissen hatte. Deshalb „die wahre Ursache“.</p>
<p>Dann nahm ich „die wahre Ursache“ vom Tisch. Er reagierte mit Schmerz, doch gab er sich ihm für kurze Zeit hin. Ich war tief berührt, wie dieser junge Mann offen war für diese tief gehende Arbeit.</p>
<p>Dann stellte ich „die wahre Ursache“ wieder auf den Tisch. Sein Schmerz ließ umgehend nach. Diesen Prozess wiederholten wir einige Male. Plötzlich sagte er mir: „Ich möchte diese Figur nicht mehr auf dem Tisch haben.“ Das war das Ende der Sitzung.</p>
<p>Einen Tag später meldete sich seine Tante wieder und vereinbarte einen neuen Termin. Ihr Neffe wollte nochmals kommen.</p>
<p>Der Termin fand drei Tage später statt. Der junge Mann erzählte mir, dass er deutlich weniger Schmerzen in der Brust verspüre. Er habe sich seit der ersten Sitzung auch nicht mehr selbst verletzt. Doch sei noch nicht alles gut.</p>
<p>Wir redeten einfach. Ich erzählte ihm, was mir intuitiv in den Sinn kam. Ich ließ mich sozusagen von meiner inneren Weisheit lenken. Ich erinnere mich an kein einziges Wort. Das geschieht mir manchmal, wenn ich intuitiv spreche.</p>
<p>Plötzlich nahm ich in ihm einen inneren, befreienden (emotionalen) Knall wahr, als ob etwas geplatzt wäre. Gleichzeitig stieß er einen Laut von sich und atmete tief aus. Wir redeten noch ein bisschen und beendeten die Sitzung.</p>
<p>Er ging zurück nach Österreich.</p>
<p>Vier Wochen später erhielt ich eine E-Mail von seinem Vater: Sein Sohn sei wie ausgewechselt. Er ginge wieder ins Gymnasium und sei voller Lebensfreude. Keine Selbstverletzungen mehr, keinen Druck auf der Brust. Keinen Psychiater, keine chemischen Präparate.</p>
<p>Ich muss zugeben, ich hätte das damals nie für möglich gehalten und war ungläubig überrascht. Ich rief sogar seine Tante an, um zu fragen, ob das wirklich stimme. Sie bestätigte.</p>
<p>Erklärungen dazu:</p>
<p>Zum ersten Sitzungstag: Im Seelencoaching ist es nicht immer notwendig, Ursachenforschung zu betreiben, also herauszufinden, was wirklich die Ursache war. Es genügt, sich dem hinzugeben, was ist. In diesem Fall dem Schmerz.</p>
<p>Zum zweiten Sitzungstag: Heilung kann auch „bloß“ durch ein Gespräch stattfinden. Worte enthalten eine starke schöpferische Kraft.</p>
<p>Diesem tollen jungen Herrn gebührt ein Riesenkompliment. Er war unbedingt gewillt, sein Leiden zu lösen. So hat er sich in diese Arbeit geschickt und sich dem hingegeben, was geschieht. Herzlichen Dank dafür. Ich bin noch heute berührt, wenn ich daran zurück denke.</p>
<p><em>(Mit freundlicher Genehmigung ck)</em></p>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Willkommen im Leben</title>
		<link>https://peterjanki.com/mensch/willkommen-im-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 11:39:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenessenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema Rückführung und Neu-Erleben der Geburt: Ich bin sehr dankbar. Das Leben schenkt mir in meiner Arbeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6473 size-full" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2022/02/willkommen-im-leben.svg_.png" alt="" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2022/02/willkommen-im-leben.svg_.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2022/02/willkommen-im-leben.svg_-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2022/02/willkommen-im-leben.svg_-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" /></p>
<p>Ein Praxisbericht zum Thema Rückführung und Neu-Erleben der Geburt:<br />
Ich bin sehr dankbar. Das Leben schenkt mir in meiner Arbeit magische und erfüllende Erfahrungen: Weil so viele Menschen mir ihr Vertrauen schenken, sie in ihrer Entwicklung, in ihrem Wachstum und in ihrer seelischen Heilung zu begleiten.</p>
<p>Hier die wunderbare Erfahrung, die ich gemeinsam mit einer dreiköpfigen Familie machen durfte:<br />
«Die neu erlebte Geburt» – mit Anna (Mutter), Patrice (Vater) und Etienne (Sohn 4-jährig).</p>
<p>Die Absicht bei dieser Arbeit war, die &#8211; mit Etiennes schwieriger Geburt &#8211; verbundenen Traumata bei allen drei Beteiligten zu lösen.</p>
<h6>Etiennes Geburt</h6>
<p>Etienne hatte eine schwere, langwierige Geburt. Der Geburtsvorgang dauerte mehrere Tage. Statt aus eigener Kraft in die Welt zu treten, wurde er schlussendlich mit der Saugglocke in die Welt gezogen.</p>
<p>Auch für Anna und Patrice war dies eine schmerzliche Erfahrung. Patrice war damals mit seiner Rolle als werdender Vater völlig überfordert. Anna hatte sich während der Geburtsprozedur ohnmächtig und hilflos gefühlt.</p>
<h6>Der Lösungsansatz</h6>
<p>Die Eltern fragten mich an, ob wir in einer Sitzung mit allen Drei, Etiennes Geburtstrauma lösen können. Ich entschloss mich, alle drei auf meinem magischen, runden Teppich in der Praxis in Etiennes Geburtsstunde zurück zu führen. Dieses Vorgehen ermöglicht das Nacherleben der Geburt und der damit verbundenen Gefühle aus sicherer zeitlicher Distanz.</p>
<p>Das Nachfühlen vergangener Ereignisse, setze ich gerne ein, weil sich damit Blockaden, Traumata und andere seelischen Verletzungen leicht lösen lassen. Oft kommt es auch zu einer Neubeschreibung der erinnerten Vergangenheit, welche die Heilung des Traumas sogar verstärkt.</p>
<h6>Die Vorbereitung</h6>
<p>Bevor wir begannen, erklärte ich, was wir tun werden. Auch Etienne erklärte ich, dass wir in die Zeit zurück reisen werden, und er seine Geburt nochmals nachspielen dürfe. Er gab sein Einverständnis und hielt dabei sogar lachend den Daumen hoch.</p>
<p>Der Teppich diente als Geburtsraum (eine Art Gebärmutter für Etienne und als Gebärsaal für die Eltern). Anna setzte sich in die Mitte des Teppichs. Patrice an ihrer Seite. Ich sass ausserhalb. Etienne wollte zuerst noch nicht in den Geburtsraum und setzte sich neben mich hin. Daraufhin liess ich ihn eine Puppe als Stellvertreter für sich auswählen, und gab sie Anna. Anna nahm die Stellvertreter-Puppe an ihren Bauch. Wir waren nun in der Geburtsstunde angelangt. Der Prozess konnte beginnen:</p>
<h6>Es geht los</h6>
<p>Zuerst arbeitete ich mit den Eltern: Anna fühlte keine Unterstützung durch ihren Mann. Patrice erklärte, er sei völlig überfordert, Vater zu werden. Auf die Frage, was Anna braucht, bat sie ihren Mann, hinter ihr zu knien, und seine Hände auf ihre Schultern zu legen. Er tat dies. Umgehend teilte er mit, dass ihn das selbst auch stärke.</p>
<p>Ich bat beide, sich in ihrer Vorstellung über ihr Herzchakra zu verbinden, und diese Verbindung zu spüren. Es gelang beiden rasch und gut: Anna fühlte nun die Präsenz ihres Mannes. Sie gewann Vertrauen in die anstehende Geburt. Auch Patrice fühlte sich nun angenehm in seiner Rolle. Er war ebenfalls im Vertrauen auf einen guten Ausgang der Geburt. Wir warteten.</p>
<p>Plötzlich – einem inneren Impuls folgend &#8211; kroch Etienne in den Geburtsraum zu seiner Mutter. Er legte sich in ihren Schoss (in die Gebärmutter). Es war sehr berührend. Nun war auch Etienne in der Geburtsstunde angekommen. Die Stellvertreter-Puppe hatte ihren Dienst getan.</p>
<h6>Alles geschieht zu seiner Zeit</h6>
<p>Es war mir wichtig, allen Dreien zu sagen: «Alles, was nun geschieht, folgt einem natürlichen Prozess, der weder verzögert noch beschleunigt werden kann. Nichts kann erzwungen werden, alles darf geschehen.» Ich machte auch Etienne klar, dass er sich so viel Zeit nehmen darf, wie er benötigt, um auf die Welt zu kommen. Dies war neu für ihn. Denn in seiner (unbewussten) Erinnerung hatte er sich nicht die Zeit nehmen können, die er brauchte. Er wurde ja mit der Saugglocke in die Welt gezogen. Vielleicht würden wir heute diese Ereignisse zu seinen Gunsten umschreiben können.</p>
<p>Kleinkinder sind vollkommen bewusst. Sie nehmen alles wahr, was in ihrer Umgebung geschieht. Ungefiltert und klar. So hat auch Etienne, vielleicht nicht meine Worte verstanden, doch mit Sicherheit deren Bedeutung.</p>
<h6>Der erste zaghafte Versuch</h6>
<p>Wir warteten. Plötzlich umarmte Etienne seine Mutter, liess sie los, und kroch langsam Richtung Ausgang auf mich zu (ich war mittlerweile in die Rolle des Arztes gegangen, der am Ausgang wartete). Am Rand des Teppichs (am Ausgang in die Welt) stoppte er, und streckte mir bloss seine Hand über den Rand hinaus entgegen.</p>
<p>Bei seiner realen Geburt wäre dies der Zeitpunkt gewesen, an dem der Arzt Etienne mit der Saugglocke herausgezogen hat. Jetzt durften die Ereignisse umgeschrieben werden. Statt Etienne also an seiner Hand (bildlich gesehen die Saugglocke) heraus zu ziehen, berührte ich diese nur kurz, und hiess ihn willkommen. Ohne irgendwelchen Druck auszuüben.</p>
<p>Etienne hielt eine Weile meine Hand; zog sie darauf vorsichtig wieder zurück und kroch wieder zu seiner Mutter in den Schoss (also zurück in die Gebärmutter). Er war noch nicht bereit, in die Welt zu treten. Anna meldete mir zurück, sie sei völlig überfordert. Sie wurde ungeduldig und wusste nicht, was zu tun ist. Doch Patrice fühlte Vertrauen in sich, dass es gut kommt. Dies half Anna, sich zu beruhigen.</p>
<h6>Warten, bis die Impulse kommen</h6>
<p>So warteten wir weiter. Ich spürte in mir, dass der richtige Zeitpunkt für Etienne geboren zu werden, kommen würde. Dies teilte ich so auch mit. Der Vater bestätigte mein Gefühl und auch Anna kam weiter in ihr Vertrauen.</p>
<p>Plötzlich ging alles sehr schnell und wie magisch geführt: Ich hatte plötzlich den Impuls, Anna zu bitten, zusammen mit Etienne ein bisschen nach vorne (Richtung Ausgang des Geburtsraums) zu rutschen. Sie tat dies, nachdem sie selbst auch diesen Impuls verspürt hatte. Unmittelbar darauf sagte Patrice, er wolle sich an den Ausgang setzen, um Etienne in Empfang nehmen. Er tat auch dies. Gemeinsam wartete er mit mir (Arzt) am Ausgang.</p>
<h6>Jetzt ist es Zeit</h6>
<p>Dann löste sich Etienne von seiner Mutter. Er kroch ganz langsam Richtung Ausgang. Am Ausgang wartete er jedoch. Er wusste nicht weiter und war sich unsicher. Dann hielt Anna instinktiv ihre Hände an Etiennes Fusssohlen, um ihm Rückhalt zu geben, falls er sich mit den Füssen abstossen wollte, um durch den Ausgang zu gelangen. Dies tat Etienne auch. Instinktiv. Er strampelte sich mit dem Rückhalt seiner Mutter durch den Ausgang, wo er von seinem Vater in Empfang genommen und in eine wärmende Decke gewickelt wurde. Willkommen im Leben, Etienne.</p>
<h6>Willkommen in DEINEM Leben, Etienne</h6>
<p>Es war ein wunderbares Erlebnis. Eindrücklich war besonders, wie einfach und ganz natürlich es plötzlich ging. Gleich nach Etiennes Geburt kam Anna hinzu, und nahm ihn in ihre Arme. Auch gab sie ihm aus der Flasche zu trinken.</p>
<p>Die (umgeschriebene) Geburtserfahrung war nun erfüllt. Es war eine ganz natürliche Geburt, ohne Komplikationen und im Tempo von Etienne. Etienne war erschöpft, doch ruhig. Er fühlte sich geborgen. Vater und Mutter strahlten voller Freude. Eindrücklich und wunderbar. Danke für diese Erfahrung.</p>
<h6>Erklärung</h6>
<p>Das natürliche Nacherleben von Etiennes Geburt ist für alle drei Beteiligten heilsam:</p>
<ul>
<li>Für Etienne, weil er nun erfahren durfte, dass er aus eigener Kraft aus dem Geburtskanal kam, statt mit Hilfe der Saugglocke. Auch weil er nun SEINE Zeit für SEINE Geburt wählen durfte. Diese Erfahrung wird ihm für künftige wichtige Lebensentscheidungen bewusst/unbewusst helfen.</li>
<li>Für Anna, weil sie nun Ohnmacht und Hilflosigkeit mit Ur-Vertrauen eintauschen durfte. Dies wird ihr helfen, die anstehende Geburt ihres zweiten Kindes voller Vertrauen und Zuversicht zu erleben.</li>
<li>Für Patrice, weil er durch diese erneute Geburt voll und ganz in seine Kraft als Vater und Mann kommen durfte. Und vor allem in Kontakt mit seinem Ur-Vertrauen.</li>
</ul>
<h6>Die Seele kennt den Weg und die Zeit</h6>
<p>Erstaunlich ist es immer wieder, wie die Seele eines Menschen bereit ist, vergangene schmerzliche Episoden nochmals zu durchleben. Im Wissen, dass sie dadurch heilt. Arbeiten, wie diese, machen es möglich. Dann, wenn die Seele dazu bereit ist. Wunderschön.</p>
<p><em>Dieser Bericht entstand mit freundlicher Genehmigung von Anna und Patrice (Namen geändert). Dafür herzlichen Dank.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/willkommen-im-leben/">Willkommen im Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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		<title>Der geschlagene Hund</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/der-geschlagene-hund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 10:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schuldgefühle – Ein Praxisbericht zu Jenseitskontakten. Die Frau hatte quälende Schuldgefühle. Sie erzählte mir, dass sie sich ihrem Hund gegenüber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2899" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/der_geschlagene_hund.png" alt="Jenseitskontakt" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/der_geschlagene_hund.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/der_geschlagene_hund-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/der_geschlagene_hund-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Schuldgefühle – Ein Praxisbericht<br /><br />zu Jenseitskontakten.</h5>
<p>Die Frau hatte quälende Schuldgefühle. Sie erzählte mir, dass sie sich ihrem Hund gegenüber schuldig fühle, weil sie ihn &#8211; aus einer Schrecksituation heraus &#8211; heftig mit der Leine geschlagen hatte. Der Vorfall war schon lange her und der Hund nicht mehr auf dieser Welt. Doch die quälenden Schuldgefühle dauerten an. Ein Jenseitskontakt sollte sich anbahnen.</p>
<p>Meine Kanäle für Jenseitskontakte waren erst einige Monate vorher aufgegangen. So hatte ich bis dahin nur wenige Male Kontakt zu Verstorbenen hergestellt. Auch hatte ich keine Ahnung davon, dass dies auch bei Tierseelen möglich ist.</p>
<p>Jedenfalls kam der Impuls spontan. Statt mit der Frau konventionell zu arbeiten, bot ich ihr an, einen Kontakt zu ihrem Hund aufzubauen. Sie stimmte zu; der Hund ebenfalls. Der Kontakt kam zustande.</p>
<p>Der Hund meldete sich prompt und ich spürte zugleich eine tiefe Zuneigung und vergebende Energie in ihm. Diese Vergebungsenergie übertrug ich seinem &#8222;Frauchen&#8220;. Sie war umgehend berührt und erleichtert ließ sie ihren Tränen freien Lauf. Da war eine tiefe gegenseitige Zuneigung. Ich spürte auch das emotionale Leid dieser Frau, das durch diese Schuldgefühle verursacht wurde.</p>
<p>Die Szenerie wurde leichter, friedlicher, entspannter. Ich ließ mich von der wunderbaren Gefühlskomposition berühren, die im Raum schwebte. Diese gegenseitige Befreiung im Hund wie auch in dieser Frau wahrzunehmen, war ein besonderes Geschenk.</p>
<p>Der Austausch war kurz und intensiv. Er dauerte vielleicht 15 Minuten. Das Gesicht der Frau war anschließend weich und entspannt. Verbitterung und Schmerz, waren von ihrem Gesicht gewichen; ihren Emotional-Körper nahm leicht und befreit wahr.</p>
<p>Später erzählte mir die Frau, dass sie seitdem keine Schuldgefühle mehr gehabt hatte.</p>
<p>Erst kürzlich, bei der Bewilligung dieses Berichts, schrieb sie: „Ich denke öfters an X und sehe ihn immer fröhlich und glücklich in seinen Gefilden.“</p>
<p>(Mit freundlicher Genehmigung <em>ia</em>)</p>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Keine Angst vor der Angst</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/keine-angst-vor-der-angst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 12:29:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema Existenz- und Zukunftsangst Ängste entstehen nicht einfach so. Ihre Ursachen liegen meistens in Ereignissen aus der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/keine-angst-vor-der-angst/">Keine Angst vor der Angst</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2901" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/keine_angst_vor_der_angst.png" alt="" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/keine_angst_vor_der_angst.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/keine_angst_vor_der_angst-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/keine_angst_vor_der_angst-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Ein Praxisbericht zum Thema</h5>
<h5>Existenz- und Zukunftsangst</h5>
<p>Ängste entstehen nicht einfach so. Ihre Ursachen liegen meistens in Ereignissen aus der Vergangenheit. Werden Ängste als Hinweis auf ein seelisches Ungleichgewicht betrachtet, sind sie ein hilfreiches Mittel im Seelencoaching.</p>
<h5>&#8222;Aus der Bahn geworfen&#8220;</h5>
<p>Ein Mann mittleren Alters kam zu mir wegen seiner panischen Zukunfts- und Existenzängste. Er sagte, er werde beruflich und privat ständig aus seiner Bahn geworfen. Auch sei es ihm nicht möglich, ein Ziel mit der nötigen Konsequenz zu verfolgen. Er habe von vornherein Angst, dieses Ziel nicht zu erreichen.</p>
<p>Ich fragte ihn, ob wir gemeinsam in seine Existenzangst eintauchen dürfen. Er bejahte. Dann ging es gleich los. Die Angst stieg in ihm hoch. Er fühlte einen unmenschlichen Druck in seinem Herzzentrum. Als läge eine tonnenschwere glühende Stahlplatte auf seinem Brustkorb. Sein Atem wurde kürzer und heftiger. Ich fühlte, dass er in Sicherheit war, teilte ihm das mit und begleitete ihn ohne Intervention weiter.</p>
<p>Ich ermunterte ihn diese Angst einfach zuzulassen. Sie nur wahrzunehmen, ohne sie zu bekämpfen oder davor zu flüchten. Gleichzeitig verband ich mich mit dem Anteil in ihm, der diese panische Existenzangst hatte um diesen energetisch zu behandeln.</p>
<p>Vor meinem inneren Auge sah ich plötzlich den Mann Schlittschuh laufen. Daraufhin sagte ich: „Tu so, als ob du Schlittschuh läufst. Schwenke mit deinem Oberkörper im Rhythmus des Schlittschuhläufers hin und her. Schwinge deine Arme harmonisch mit. Gleite auf dem Eis dahin, mit runden Bewegungen.“</p>
<p>Er tat es. Sein Atem beruhigte sich bereits nach kurzer Zeit. Sein Druck im Brustkorb ließ beträchtlich nach. Ich fühlte, wie sein ganzes System zur Ruhe kam. Sein Gesicht entspannte sich.</p>
<p>Er machte die Bewegungen weiter und begann sogar entspannt zu lächeln. Nach kurzer Zeit hörte er auf.</p>
<p>Dann kam der nächste Angstschub. Nun konnte er diesen bereits gut aushalten. Er war deutlich weniger panisch. Wieder bat ich ihn, nur wahrzunehmen. Dann ließ ich ihn wieder Schlittschuh laufen.</p>
<p>Nach kurzer Zeit nahm ich ein Vibrieren seines Körpers wahr. Ihm wurde gleichzeitig heiß und kalt. Das war das Zeichen, dass seine Existenzangst aus den Zellen seines Körpers herausgelöst wurde. Ich ermunterte ihn aufzustehen und sich bewusst diesem Vibrieren und Schütteln hinzugeben.</p>
<p>Plötzlich rief er laut: „ICH WURDE BEI EINEM SKIRENNEN AUS DER BAHN GEWORFEN!“</p>
<p>Der Mann hatte die Ursache für seine Existenzängste aufgedeckt.</p>
<p>Was war vor vielen Jahren geschehen?</p>
<p>In seiner Jugend bestritt er Skirennen. Bei einem Super-G hatte er in einem Tor ein zu hohes Tempo und dadurch zu viel Druck auf dem Ski. Der Ski verhakte sich im Schnee und stoppte seine Fahrt sofort. Die Wucht dieses abrupten Stopps katapultierte den Mann aus seiner Bahn, über den Sicherheitszaun hinweg. Sein Abflug wurde jäh durch den Stamm einer Tanne gebremst. Er war für ca. eine Minute bewusstlos. Der äußerliche Schmerz war ein Rippenbruch, sonst nichts. Ein Wunder.</p>
<p>Was geschah in seinem Inneren?</p>
<p>Ich erklärte ihm, was neben dem Rippenbruch, sonst noch bei diesem Abflug geschehen war:</p>
<p>Seine Seele hatte einen Schock erlitten. Dieser Schock brannte den Satz „ich fliege aus meiner Bahn“ tief in sein Gedächtnis. Gleichzeitig wurde die Erfahrung des „aus der Bahn geworfen Werdens“ als Wahrheit in seine Körperzellen gespeichert. Dieser Glaubenssatz und die Zellwahrheit bestimmten von nun an sein Leben und ließen ihn privat, wie beruflich ständig aus der Bahn fliegen. Mit jeder Enttäuschung kam natürlich mehr und heftigere Zukunftsangst auf. Doch diese Angst diente jetzt als Wegweiser für die eigene Auflösung.</p>
<p>Was hatte das Schlittschuhlaufen mit diesem Unfall zu tun?</p>
<p>Ich erklärte ihm, dass die rhythmische Bewegung des Schlittschuhlaufens dem Rhythmus eines Skilaufs ähnelt. Als er diese schwungvolle und harmonische Bewegung während eines Angstschubs wieder aktivierte, war dies eine Art Gegenbewegung zu dem abrupten Stopp, der in seinem Zellgedächtnis gespeichert war. Dies führte zum Vibrieren des Körpers.</p>
<p>Das Vibrieren des Körpers schüttelte das „aus der Bahn geworfen werden“ aus den Körperzellen heraus. Nachdem dies geschehen war, durfte nun auch die Verbindung seiner Zukunftsangst mit seinem Abflug im Skirennen wieder in sein Bewusstsein treten. Dieser Bewusstwerdungsprozess war seine Heilung. Er war von seiner Angst befreit.</p>
<p>Nach dieser Erfahrung hatte er keine Angstschübe mehr. Mit der Zeit stabilisierte sich sein Leben beruflich und privat.</p>
<p><em>(Mit freundlicher Genehmigung)</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/keine-angst-vor-der-angst/">Keine Angst vor der Angst</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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