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	<title>PETER JANKI</title>
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	<description>Coaching für die Seele &#124; Zürich</description>
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	<title>PETER JANKI</title>
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		<title>Wie eigenständig bist du?</title>
		<link>https://peterjanki.com/mensch/wie-eigenstaendig-bist-du/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 13:25:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenessenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis du sicher, dass: deine Gedanken deine Gedanken sind? deine Handlungen deine Handlungen sind? deine Werte deine Werte sind? dein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/wie-eigenstaendig-bist-du/">Wie eigenständig bist du?</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2905" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/06/wie_eingenstaendig_bist_du.png" alt="" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/06/wie_eingenstaendig_bist_du.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/06/wie_eingenstaendig_bist_du-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/06/wie_eingenstaendig_bist_du-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Bis du sicher, dass:</p>
<ul>
<li>deine Gedanken deine Gedanken sind?</li>
<li>deine Handlungen deine Handlungen sind?</li>
<li>deine Werte deine Werte sind?</li>
<li>dein Leben dein Leben ist?</li>
</ul>
<p>Die Familie ist im Idealfall ein Hort der Liebe, Geborgenheit, Stärkung und Förderung. Die Realität zeigt, dass sie ist oft ein Ort der Vermischung, Verformung und Ver-Prägung ist.</p>
<p>Du wirst als ungeformtes Edelmetall in deine Familie hineingeboren. Dort wirst du geschmolzen und mit anderen Metallen vermischt. Dann wirst du zu einer Münze gepresst. Dir wird ein Wert aufgeprägt.</p>
<p>Weil du als kleines Kind keine Wahl hast, nimmst die Fremdmetalle als deine eigenen in dir an. Auch glaubst du langsam tatsächlich eine Münze zu sein. Sogar die Prägung erachtest du als deine. Du stehst unter Hypnose.</p>
<p>Mit den Jahren beginnst du zu zweifeln: „Bin ich wirklich diese Legierung? Diese Münze? Stimmt die Prägung darauf?“</p>
<p>Das verunsichert dich; denn alles scheint so real und logisch zu sein; so normal. Deine Zweifel allerdings wachsen. Zuerst ist es nur eine Ahnung, ein unscheinbares Gefühl. Dann erlangst du Gewissheit: „Nein, das bin ich nicht. Da muss doch noch was anderes sein.“</p>
<p>Dann beginnst du zu fragen: „Wer bin ich wirklich? Was bin ich wirklich? Welches sind <u>meine</u> Werte? Was ist <u>mein</u> Glaube? Welches ist <u>mein</u> Leben? Welche Gedanken sind <u>meine</u> Gedanken? Welche Handlungen sind <u>meine</u> Handlungen?“</p>
<p>Diese Fragen wirken wie ein klärender Glutofen. Es ist der Glutofen deiner Wahrheit. In diesem Glutofen schmilzt du wieder. Deine Prägung zerfließt. Deine gepresste Form löst sich auf. Die fremden Metalle scheiden aus. Zurück bleibt deine Essenz: reinstes Gold.</p>
<p>Dann fragst du dich: „Was nun? Was kommt als Nächstes?“ Diese Fragen sind dein neuer Lebensmotor.</p>
<p>Alle Optionen stehen dir offen. Du entscheidest, ob und wie du deine Essenz formen willst? Falls es wieder eine Münze sein soll, ist es eine Goldmünze mit DEINER Prägung darauf. Du darfst dich auch zu einer wunderschönen goldenen Statue formen. Oder willst du lieber als Fluss aus Gold überall hinfließen?</p>
<p><em>Egal, wie du dich entscheidest: Du bist und bleibst das Gold, das du schon immer warst. Lass dein Gold strahlen!</em></p>
<p>Falls du diesen Weg gehen möchtest, beginne ab heute zu prüfen. Prüfe alles was du hörst, siehst und liest. Prüfe gar, was hier steht.</p>
<p>Prüfe deine Ideologien, Werte und Glaubenssätze.</p>
<p>Frage dich: „Stimmt das für mich? Stimmt das wirklich für mich? Was stimmt denn für mich?“</p>
<p>Nimm dir das, was für dich stimmt und lass den Rest links liegen.</p>
<p>Lass dich nicht mehr von anderen Menschen prüfen und hinterfragen, sondern beginne die anderen Menschen zu prüfen und zu hinterfragen. Sei wach! Sei wachsam! Sei achtsam. Frage und hinterfrage! Die Antworten werden dich finden. Deine Wahrheit wird dich finden.</p>
<p>Vielleicht ist dieser Beitrag auch interessant für dich: <a href="https://peterjanki.com/lass-klarheit-und-wahrheit-aufsteigen/">Lass deine Wahrheit in dein Leben</a></p>


<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/wie-eigenstaendig-bist-du/">Wie eigenständig bist du?</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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		<title>Gefühle wollen gefühlt werden</title>
		<link>https://peterjanki.com/mensch/gefuehle-wollen-gefuehlt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2018 13:11:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[bedingungslose Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühlsspektrum]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Gefühle scheust du? Würdest du mich fragen, was die Seele eigentlich ist, würde ich wahrscheinlich antworten: «Die Seele ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/gefuehle-wollen-gefuehlt-werden/">Gefühle wollen gefühlt werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2907" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/gefuehle_wollen_gefuehlt_werden.png" alt="Gefühle wollen gefühlt werden" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/gefuehle_wollen_gefuehlt_werden.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/gefuehle_wollen_gefuehlt_werden-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/gefuehle_wollen_gefuehlt_werden-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Welche Gefühle scheust du?</p>
<p>Würdest du mich fragen, was die Seele eigentlich ist, würde ich wahrscheinlich antworten: «Die Seele ist die Gesamtheit aller gefühlten Gefühle. Sie erschafft sich Erfahrungen, um aufgrund dieser Erfahrungen zu fühlen. Sie strebt nach dem einen Gefühl: dem Gefühl der Einheit – oft mit <em>bedingungslose Liebe</em> umschrieben.»</p>
<p><em>Bedingungslose Liebe bedeutet: Alle Gefühle dürfen sein, «gute» wie «schlechte».</em></p>
<p>Eine Analogie: Weißes Licht besteht aus der Gesamtheit aller Spektralfarben. Darin enthalten sind ultraviolett bis infrarot. Wenn ultraviolett für helle Freude stünde, könnte infrarot für tiefste Traurigkeit, Enttäuschung und Verzweiflung stehen. Licht scheint nur weiß, wenn alle Farben darin enthalten sind. Also helle Freude bis dunkelste Verzweiflung.</p>
<p>So auch die Seele. Sie beinhaltet alle Gefühle. Lehnst du eines deiner Gefühle ab, lehnst du einen Teil deiner Seele ab, einen Teil von dir selbst. Das führt zu einem inneren Konflikt. Deshalb fühle alle Gefühle in dir und die Liebe zu dir wächst.</p>
<p>Gefühle sind die Verbindung zwischen dir und deiner Seele; das Tor zu dem fühlenden Wesen, das du in Wirklichkeit bist. Gefühle wollen gefühlt werden, frei von jeder Bewertung.</p>
<p>Weißt du? Das «Fiese» an den «negativen» Gefühlen ist: je stärker du sie unterdrückst, desto heftiger melden sie sich. Sie nagen an dir, bis du gezwungen wirst sie wahrzunehmen. Du kannst deine wahren Gefühle mit Ablenkung, Streben nach äußerem Glück, Rauschmitteln oder was auch immer betäuben. Früher oder später treten sie zutage. Das liest sich jetzt vielleicht wie eine Drohung, ist es aber nicht. Die Botschaft dahinter ist: du bist ein fühlendes Wesen, also fühle. Deine Gefühle zu fühlen, heilt dich. Du heilst dich, indem du fühlst.</p>
<p>Deine Gefühle sind wie kleine Kinder. Sie benötigen Aufmerksamkeit und Liebe. Würdest du ein kleines Kind abweisen, wenn es traurig ist und einfach nur in den Arm genommen werden will? Was geschieht, wenn du es doch abweist? Vermutlich zieht es sich traurig und verletzt in eine Ecke zurück und leidet. Bald kommt es zurück um noch heftiger, lauter auf sich – seine Bedürfnisse – aufmerksam zu machen. Hättest du es bloss beim ersten Mal in den Arm genommen. Es würde jetzt mit anderen Kindern fröhlich spielen und wäre dabei glücklich.</p>
<p>Gefühle wollen gefühlt werden. Nicht mehr, nicht weniger.</p>
<p>Hinter vielen schmerzlichen Gefühlen verbirgt sich eine Erkenntnis, eine Wahrheit. Deine schmerzlichen Gefühle in ihrer ganzen Tiefe zu fühlen bedeutet, sie zu beleuchten. Wie die Sonne dicken Nebel beleuchtet, ihn dadurch auflöst und das sichtbar macht, was sich dahinter verbirgt.</p>
<p>Gefühle sind das wichtigste Kommunikationsmittel deiner Seele. Sie zeigen dir, wo du im Lot bist und wo nicht. Fühle und du verbindest dich mehr mit dir selbst. Je mehr Gefühle du zulässt, desto mehr Licht und Wahrheit bringst du in dein Leben. Es scheint am Anfang vielleicht schwer. Mit der Zeit fällt es dir leichter, und du wirst dich mit deinen Gefühlen anfreunden. Mit dir selbst anfreunden.</p>
<p>Bewerte deine Gefühle nicht, auch wenn sie dich quälen. Dann fühle auch diese Qual. In ihrer ganzen Bandbreite. Und wenn du dich mal dabei ertappst, dass du deine Gefühle trotzdem bewertest, sei milde mit dir. Verzeihe dir das; du bist ein Mensch, keine Maschine.</p>
<p>Hab auch Geduld mit dir! Gelingt es dir nicht, all deine Gefühle zu fühlen, dann lass auch dieses Nichtgelingen zu. Liebe dich dafür, dass es dir im Moment noch nicht gelingt. Alles zu seiner Zeit.</p>
<p>Lies auch dazu <a href="https://peterjanki.com/mensch/die-perspektive-machts/">diesen Beitrag!</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/gefuehle-wollen-gefuehlt-werden/">Gefühle wollen gefühlt werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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		<title>Die Perspektive machts</title>
		<link>https://peterjanki.com/mensch/die-perspektive-machts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2018 15:36:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[seelische Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[seelischer Schmerz]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie ich begann, seelische Schmerzen und innere Konflikte als das zu betrachten, was sie sind: ein Ruf der Seele nach [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/die-perspektive-machts/">Die Perspektive machts</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2910" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/die_perspektive_macht_es.png" alt="" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/die_perspektive_macht_es.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/die_perspektive_macht_es-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/die_perspektive_macht_es-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Wie ich begann, seelische Schmerzen und innere Konflikte als das zu betrachten, was sie sind: ein Ruf der Seele nach Entwicklung ihrer Essenz.</p>
<p>In meinem letzten Blog stand: «Gefühle wollen gefühlt werden.» Hier kannst du lesen, wie ich damit umgehe. Ich wünsche niemandem Leid in seinem Leben. Doch sollte es ihn treffen, mögen diese Sätze Führung und Halt geben.</p>
<p>Ich durchlebte einige Phasen, in denen mich schmerzliche Gefühle überwältigten.</p>
<p>Das hier geschah beim ersten Mal:</p>
<p>Es fühlte sich an wie ein siedender Dampfkessel. Ein Eintopf voller Traurigkeit, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Ausweglosigkeit, Wut, Scham, Hass gegen mich, Hass gegen andere, Schuldgefühle, Ablehnung, Abweisung und vieles mehr. Der Druck war immens, der Kampf gegen diese Gefühle unmenschlich.<br />
Ich spürte, dass ich diese Heftigkeit niemals bis ans Ende meines Lebens würde kontrollieren können. Der Druck im Dampfkessel war stärker als mein Wille diese Gefühle zu unterdrücken. Er war grösser als meine Angst, sie auftauchen zu lassen. Dann kam der Zeitpunkt, an dem ich aufgab. Es fiel mir unglaublich schwer aufzugeben, doch blieb mir nichts anderes übrig. Ich war total erschöpft. Sozusagen ausgebrannt. Ich hatte keine Ahnung was los war, außer dass ich furchtbar litt. Ein Arztbesuch kam nicht in Frage. Obwohl mein Leben verloren schien, spürte ich irgendwo in mir großes Urvertrauen.</p>
<p>Also liess ich mich ins Bett fallen. Ich war eher tot, als lebendig. Drei volle Tage konnte ich kaum etwas essen; nur wenig trinken. Die Berührung meiner Frau verusachte unsägliche körperliche Schmerzen. Trotz dieses elenden Zustands entschied ich alles zuzulassen, was kommen wollte. Also kam es:<br />
Mein Brustkorb fühlte sich an, als lägen tonnenschwere Eisenplatten darauf. Ich konnte teilweise kaum atmen, mich nicht bewegen. Es war so heftig. Ich dachte sterben zu müssen. Das wäre auch in Ordnung gewesen, es schien einfach zu viel.<br />
Doch habe ich alles zugelassen: Immer und immer wieder erfassten mich heftige Gefühlswellen. Mir war heiß und gleichzeitig eiskalt. Mein Körper zitterte und schüttelte sich. Trauer, Wut, dann wieder Liebe, dann wieder Ohnmacht. Ein schier endloser Kreislauf. Es fühlte sich an, als sei mir der Boden unter meinen Füssen weggerissen worden. Doch ließ ich meine Gefühle über mich gewähren. Ich gab mich ihnen bewusst und voller Vertrauen hin. Denn die innere Stimme sprach zu mir: «Es ist alles gut.»</p>
<p>Am Morgen des vierten Tages erwachte ich, als ob nichts gewesen war. Ich fühlte mich leicht und beschwingt. Ich hatte das Gefühl, als seien zentnerschwere Lasten von mir gefallen. Meinem Körper ging es pudelwohl. Wie nach drei Wochen Wellnessferien. Ich wusste nicht, was geschehen war. Ich wusste nur, dass sich Einiges in mir verändert hatte. Es fühlte sich nach Heilung an.</p>
<p>Kurz darauf traf ich auf eine stolze Großmutter. Sie sagte mir: &#8222;Kinder haben nach einer Grippe oder nach einer Kinderkrankheit, wie die Masern, oft einen Wachstumsschub.&#8220; Da fiel es mir wie Schuppen vor die Augen: Ich hatte einen heilsamen seelischen Wachstumsschub gehabt.</p>
<p>Später durchlebte ich einige, ähnlich heftige Phasen. Jetzt gab ich mich diesen Phasen allerdings aktiv hin. Ich gab ihnen Raum. Spürte aktiver hinein und liess meine Seele gewähren. Und die Phasen gingen so schnell vorüber, wie sie gekommen waren.</p>
<p>Mein Leben begann sich zu wandeln. Ich begann zu spüren, was mir guttut und was mir nicht guttut. Ich betrachtete Menschen in meinem Umfeld mit anderen Augen. Ich fühlte plötzlich, welche Menschen mich nähren und welche Menschen mich und mein Wesen unterdrückten (oder richtigerweise: ich mich von ihnen unterdrücken ließ). Neue Interessen traten in mein Leben und mehr Leichtigkeit.</p>
<p>Heute versuche ich so gut wie möglich, alle meine Gefühle umgehend zu fühlen, ohne sie zu bewerten, verurteilen oder zu unterdrücken. Ich lass Gefühle, Gefühle sein. Manchmal gelingt es mir besser, manchmal weniger gut. Es ist auch in Ordnung, wenn mir das nicht so gelingt. Auch lasse ich zu, dass es Tage gibt, an denen ich mich nicht lieben kann. Dieses Zulassen betrachte ich als einen Akt reiner Selbstliebe.</p>
<p>Die grösste Erkenntnis aus diesen Erlebnissen war auch, dass seelischer Schmerz nicht einfach pures Leid ist, welches es gilt möglichst schnell aus dem Weg zu räumen oder &#8222;wegzumachen&#8220;. Ihn aktiv zu fühlen und zu untersuchen bedeutet, mich zu entwickeln, mich zu lieben. Dadurch meine Seelenessenz mehr und mehr zum Vorschein zu bringen.<br />
Es bedeutet mich so zu nehmen, wie ich bin; mit allen Sonnen- und Schattenseiten.</p>
<p>Wie steht es bei dir damit?</p>
<p>Lies dazu auch diesen Beitrag: <a href="https://peterjanki.com/entwicklung-entfaltung-wachstum/">Entwickle dich, entfalte dich, wachse</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/die-perspektive-machts/">Die Perspektive machts</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Psychostress wird immer schlimmer</title>
		<link>https://peterjanki.com/mensch/der-psychostress-wird-immer-schlimmer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2020 11:50:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich habe ich mit einer Frau gearbeitet. Einige Tage nach der Sitzung sagte sie mir: «Es ist eigentlich nur schlimmer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/der-psychostress-wird-immer-schlimmer/">Der Psychostress wird immer schlimmer</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/07/psychostress.png" alt="Psychostress oder Psycho-Stress" class="wp-image-5126" width="184" height="184" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/07/psychostress.png 265w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/07/psychostress-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/07/psychostress-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 184px) 100vw, 184px" /></figure></div>



<p>Kürzlich habe ich mit einer Frau gearbeitet. Einige Tage nach der Sitzung sagte sie mir: «Es ist eigentlich nur schlimmer geworden. Der Psychostress hat zugenommen.»</p>



<p>Ehrlich gesagt, tut es mir weh, wenn ich solche Rückmeldungen erhalte. Nicht wegen mir, sondern wegen des Menschen, der sich gerade in einem heilsamen aber schmerzlichen Prozess befindet.</p>



<p>Es tut mir weh, weil ich einerseits niemandem Psychostress wünsche. Und andererseits, wenn ich sehe, dass viele Menschen immer noch das Gefühl haben, seelische Entwicklung gehe völlig schmerzfrei vor sich. Sie wollen dann einfach etwas «Schlechtes» weggemacht haben.</p>



<p>So geht das aber nicht, denn alles hat seinen Sinn und seinen Grund: Und Psychostress in diesem Fall war sogar etwas «Gutes». Wenn dies einmal begriffen ist, wird das Leben nicht einfacher, aber deutlich leichter.</p>



<p>In Fällen wie bei dieser mutigen Frau, muss ich mir immer wieder bewusst machen, dass jeder Mensch genau dort steht, wo er gerade jetzt steht: Mit SEINEM Bewusstsein und in SEINEM Entwicklungsstadium. Ich darf auch nicht voraussetzen, dass jeder Mensch auf Anhieb versteht, was ein seelischer Heil- bzw. Entwicklungsprozess ist. Deshalb kommen ja die Menschen zu mir.</p>



<p>Ich wusste tief in meinem Herzen, dass es bei dieser Frau nicht «schlimmer» geworden war, sondern, dass sie kurz vor einem wichtigen Durchbruch stand.</p>



<p>Ich erklärte der Frau, dass der Psychostress schon durch ihre äusseren Umstände hervorgerufen wird, doch sie sich den Stress damit selbst macht. Das tönt im ersten Moment natürlich ziemlich herzlos und kalt: doch ist es die Wahrheit.</p>



<p>Also erklärte ich weiter: «Auf einen einfachen Nenner gebracht, möchte Ihr Kopf (Ihr Ego) immer noch auf dem gleichen Weg geradeaus gehen, den Sie bis jetzt gegangen sind. Ihre Seele allerdings möchte links abbiegen und einen neuen Weg einschlagen. Das gefällt ihrem Ego nicht, denn dann muss es sich verändern. In Ihnen herrscht nun Krieg zwischen Ego und Seele (zwischen Kopf und Herz). Natürlich gewinnt das Herz diesen Kampf, weil es mächtiger ist. Doch bis es soweit ist, kämpft der Kopf dagegen an und zwar immer härter. Er will die Wahrheit einfach nicht erkennen. Darum nimmt bei Ihnen der Psychostress zu und wird «schlimmer». Es nützt nichts, diesen Psychostress wegzumachen, sondern sich dem Herzen hinzugeben und den Veränderungsprozess einfach geschehen zu lassen.»</p>



<p>Ich wusste, was sie mir darauf antworten würde. Erwartungsgemäss kam: «Ok, ich verstehe das, ABER ich habe Angst.»</p>



<p>Ihre Reaktion war ganz natürlich und menschlich. Ihr Kopf wollte weiter kontrollieren und reagierte mit Angst.</p>



<p>Nach einem längeren Gespräch, gefüllt mit geschickt platzierten Beispielen und begleitet von energetischer Herzensarbeit, begriff sie plötzlich meine Worte: Das sprichwörtliche «jetzt fällt es mir wie Schuppen vor die Augen» war da. Das war der Zeitpunkt, an dem ihr Psychostress merklich nachliess. Sie hatte zwar noch ein bisschen Angst vor dem anstehenden Schritt in die Richtung, in welche ihre Seele zeigte. Doch spürte sie auch Vertrauen darin. Ich sagte ihr, sie solle nichts forcieren. Alles käme zu seiner Zeit und sie müsse sich nicht zu einem Entscheid zwingen. Der käme nun plötzlich von alleine.</p>



<p>Einige Tage später fällte sie die Entscheidung, die schon seit langem in ihr gereift war. Sie erzählte mir anschliessend: «Plötzlich war es mir glasklar, wie ich zu entscheiden habe. Ich tat dies aus der Tiefe meines Herzens heraus. Spontan. Alle damit verbundenen (Schein)-Konsequenzen waren mir in diesem Moment egal. Denn ich hatte glasklare Klarheit in mir. Und eine unbändige Entscheidungskraft.»</p>



<p>Ich gratulierte ihr zu ihrem mutigen Entscheid und fragte dann: «Wie steht es mit dem Psychostress?»</p>



<p>Sie antwortete herzhaft lachend: «Welcher Psychostress?»</p>



<p>Übrigens ist nicht jeder seelische Entwicklungsprozess schmerzlich. Die meisten gehen ganz leicht und flott. ????</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wandle dein Leben mit einem Seelensatz</title>
		<link>https://peterjanki.com/mensch/telefon-coaching-coach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 16:52:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus welchem Leben möchtest du aussteigen? Und in welches Leben möchtest du einsteigen? Der Satz im folgenden Abschnitt ist ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/telefon-coaching-coach/">Wandle dein Leben mit einem Seelensatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-aus-welchem-leben-mochtest-du-aussteigen-und-in-welches-leben-mochtest-du-einsteigen">Aus welchem Leben möchtest du aussteigen? Und in welches Leben möchtest du einsteigen?</h2>



<p>Der Satz im folgenden Abschnitt ist ein Seelensatz. Seelensätze wandeln dein Leben. Michaela (eine liebe Kundin) und ich, haben für sie diesen Seelensatz im Rahmen eines Telefon-Coachings entwickelt. Ihr Seelensatz lautet:</p>



<p><em>„Jetzt steige ich aus dem Leben aus, in welchem ich nach Liebe und Aufmerksamkeit lechze! Und ich steige in das Leben ein, in welchem ich diejenige bin, die ich wirklich, wirklich bin!“</em> &#8211; Michaela</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="188" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/butterfly-2837589_1920.jpg" alt="Telefon Coaching | Life Coach per Telefon" class="wp-image-4910" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/butterfly-2837589_1920.jpg 350w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/butterfly-2837589_1920-300x161.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></figure>



<p>Vielleicht hast auch du Lust, deine eigenen Seelensätze zu entwickeln. Um dann zu beobachten, wie diese dein Leben wandeln. Vielleicht ist es sogar höchste Zeit dafür. Lies weiter!</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-seelensatz">Der Seelensatz</h2>



<p>Der Seelensatz ist ein Impuls aus der Seele, an die Seele. Er führt dich aus einem altbekannten (beengendem&nbsp;oder schmerzlichen) Lebens-Sein heraus; und in ein neues (öffnendes, heilsames und freies) Lebens-Sein hinein. Der Seelensatz taucht in dir hoch, wenn du dich dafür öffnest.<br>Seelensätze sind mächtig. Erschrecke also nicht, wenn sich dein Leben tatsächlich in die Richtung deiner Seelensätze entwickelt. ???? </p>



<p>

In deinem Kern bist du eine individuelle Schöpferkraft, die in eine kollektive Schöpferkraft eingebettet ist. Die individuelle Schöpferkraft kannst du zum Beispiel „Seele“ nennen. Deine Seele erschafft dein individuelles Leben; die kollektive Schöpferkraft erschafft die Gesellschaft, die Natur, das Universum, etc.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-wirken-seelensatze">Warum wirken Seelensätze?</h2>



<p>Deine individuelle Seele und die kollektive Schöpferkraft fließen ineinander und erschaffen somit im gegenseitigen Einklang zueinander. Der schöpferische Einklang wird allerdings oft gestört. Der Störenfried heißt „Verstand“ oder „Ego“. Ich meine den kontrollierenden, ängstlichen Teil des Verstandes.<br><br>Statt sich dem Fluss der Schöpferkräfte hinzugeben, versuchen viele Menschen, ihr Leben zu kontrollieren. Das ist grundsätzlich in Ordnung, denn das heißt „Mensch sein“. Doch manchmal ist es ratsam, seiner Seele einfach zu vertrauen und sich ihren Schöpferkräften einfach hinzugeben. Ich habe das oft im Leben getan, und habe ebenso oft gestaunt: Es sind Dinge eingetroffen, die – wenn ich sie so geplant hätte – nie und nimmer hätten eintreten können.<br><br>Wenn du angstfrei deiner schöpferischen Seele Raum gibst, ohne Sie kontrollieren zu wollen, erschaffst du dir das Leben, welches im Einklang mit der kollektiven Schöpfung ist, UND mit deinen sehnlichsten Herzenswünschen. Du erlebst dieses Leben dann als erfüllend und frei. Auch wenn es draußen stürmt. Dein Leben ist vielleicht nicht einfacher. Doch auf jeden Fall, leichter.<br><br>Ich möchte dich und mich, nicht weiter in Erklärungen verlieren. Vielleicht halte ich später einmal einen Vortrag dazu. Ich bin auch Praktiker und kein Theoretiker: Den Seelensatz zu leben, finde ich erfüllender, als viel darüber zu wissen. Deshalb ermuntere ich dich, einfach mal auszuprobieren; dir ein paar Seelensätze aufzuschreiben und deren Wirkung zu beobachten.<br><br>Allerdings sei dies noch gesagt: Der Seelensatz wirkt einiges kraftvoller als jede mentale Schöpfer-technik. Mentale Schöpfertechniken sind verstandesorientiert und auf das Außen bezogen. Sie wirken deshalb oberflächlich und dienen oft nur zur Beruhigung des Verstands. Erst viel später und mit viel Glück wirken sie vielleicht auch in der Seele.<br><br>Seelensätze hingegen, kommen tief aus der Seele und wirken direkt in dein gesamtes Wesen hinein. </p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-aus-eigener-erfahrung">Aus eigener Erfahrung</h2>



<p>

Etliche Jahre meines Lebens habe ich damit verbracht, meine vorgeburtlichen und frühkindlichen Traumata (seelischen Verletzungen) zu heilen. Dafür wählte ich ausschließlich Coachings, Kurse und Ausbildungen, bei denen ich aktiv an diesen Verletzungen arbeiten konnte. Ich wollte kein theoretisches Wissen vermittelt haben. Denn mit theoretischem Wissen heilt man keine seelischen Verletzungen. Ein Gramm Praxis wirkt deutlich stärker als eine Tonne Theorie.<br><br>Nach vielen Jahren intensiver Arbeit an mir, fragte ich mich eines Tages: „Wird das noch lange so weitergehen?“ Umgehend stieg der folgende Satz aus meinem Herzen in mir hoch: „Nun ist gut! Ich steige jetzt aus diesem Leben mit dieser Trauma-Energie aus. Und ich steige in ein Leben ein, in dem ich voll und ganz mit mir verbunden bin.“</p>



<p>(Wenn du dich dabei ertappst, mir vorzuwerfen, dass es drei Sätze sind und nicht einer; hast du die Essenz nicht begriffen. Lies den Satz bitte nochmal! Diesmal mit deinem fühlenden Herzen, statt mit deinem bewertenden Verstand.) ????<br><br>Ich spürte einen tiefen inneren Frieden. Der Satz berührte mich. Er kam aus meinem Herzen und berührte mein Herz. Tränen der Erleichterung flossen meine Wangen runter. Ich wusste instinktiv: „Es ist vorbei. Die quälenden Jahre sind vorbei.“<br><br>Und tatsächlich. Das Gefühl (der Zwang), meine Vergangenheit weiterhin aufarbeiten zu müssen, war von heute auf morgen weg. Die Zeit der Aufarbeitung war ein wichtiger Prozess gewesen. Diesen hatte ich nun durchschritten. Natürlich trug ich noch weitere seelische Verletzungen in mir. Doch wusste ich: sie würden von nun an von alleine heilen; ohne dass ich aktiv daran arbeiten müsste.<br><br>Und das taten sie; in den folgenden Monaten und Jahren. Ich vertraute meiner Seele. Sie führte mich weiterhin durch heilsame Prozesse. Und vieles geschah, wie von alleine. Das Vertrauen hat sich ausgezahlt. Heute fühle ich mich voll und ganz mit mir verbunden. Wo früher allerlei Ängste mein Leben bestimmten, sitzt heute eine kräftige Portion Urvertrauen.<br><br>Dank dieser Erfahrung durfte ich die mächtige Schöpferkraft der Seelensätze an mir selbst erfahren.

</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-unterscheidet-ein-seelensatz-von-einem-mantra">Was unterscheidet ein Seelensatz von einem Mantra?</h2>



<p> Vielleicht kennst du den Begriff „Mantra“. Sonst bitte googlen. Das rezitieren von Mantras läuft eher auf der Verstandes-Ebene ab. Es ist im Vergleich zu einem Seelensatz eher oberflächlich. Mantras wirken selbstverständlich auch. Doch sind sie selten mit einem Gefühl verbunden. Ohne Gefühl wirken sie nicht in die Tiefe. Weil Mantras mit dem Verstand erzeugt werden, sind sie oft an äußere Wünsche gebunden, die selten in Eigenverantwortung erfüllt werden können.<br>&nbsp;<br>Die Kunst ist: den „inneren“ Wünschen (Seelenwünsche, Herzenswünsche) Freiraum zu geben. Seelensätze öffnen das Tor zu deinen Seelen- und Herzenswünschen. Seelensätze sind „gefühlte“ Herzens-Sätze und nicht „gedachte“ Kopf-Sätze.<br>&nbsp;<br>Seelensätze bringen Bewegung. Mantras sind statisch. </p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-qualitat-eines-kopfsatzes">Die Qualität eines Kopfsatzes</h2>



<p> Kopfsätze sind oft kraftlos, weil sie fast immer eine Angst als Ursprung haben.<br>&nbsp;<br>Beispiel: „Ich steige jetzt aus meinem Chrampferleben aus und steige in das Leben eines Lottomillionärs ein.“ (zum Beispiel Existenzangst als Ursprung)<br>Wie fühlt sich dieser Satz für dich an? Wie fühlt sich dieser Satz „wirklich, wirklich“ für dich an?<br>&nbsp;<br>Woher weißt du, ob du als Lottomillionär glücklicher bist? Und welches Gefühl verursacht der Begriff Lottomillionär in dir? Prüfe nach. Ich vermute, dass er dich eher verspannt, als entspannt. Dies, weil es nicht dein Seelenwunsch ist. Er entspricht nicht deiner Wahrheit. Nur Sätze, die deiner Wahrheit entsprechen, fühlen sich leicht an. Diejenigen Sätze, die verspannen, sind Kopf-Wünsche.<br>&nbsp;<br>Außerdem kannst du nicht in Eigenverantwortung Lottomillionär werden. Doch vermutlich macht sich deine Seele einen Jux daraus und wird einen Teil dieses Satzes trotzdem erfüllen: Du wirst einen Lottomillionär kennenlernen. ???? Auch Wünsche aus dem Verstand heraus, gehen in Erfüllung. Selten jedoch so, wie wir es uns vorgestellt haben. </p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-qualitat-eines-seelensatzes">Die Qualität eines Seelensatzes</h2>



<p> Seelensätze steigen aus deiner Gefühlswelt empor. Sie steigen aus deiner Wahrheit hoch. Deine Wahrheit berührt dich. Seelensätze führen direkt zu spürbarer Erleichterung. Sie sind „rund und stimmig“. Du spürst ihre Kraft, wenn du sie aussprichst.<br>Weil Seelensätze deiner Wahrheit entsprechen, erfüllen sie sich auch präzise und sicher. Denn die Wahrheit findet immer ihren Weg. Es ist nur eine Frage der Zeit. </p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-entwicklung-eines-seelensatzes-beispiel-michaela"> Die Entwicklung eines Seelensatzes &#8211; Beispiel Michaela </h2>



<p> Michaelas Seelensatz lautet:<br><em>„Jetzt steige ich aus dem Leben aus, in welchem ich nach Liebe und Aufmerksamkeit lechze! Und ich steige in das Leben ein, in welchem ich diejenige bin, die ich wirklich, wirklich bin!“</em><br>Dieser Satz erfüllt sich. Das ist Gesetz.<br>&nbsp;<br>Die Entwicklung des ersten Teils:<br><em>„Jetzt steige ich aus dem Leben aus, in welchem ich nach Liebe und Aufmerksamkeit lechze!“</em><br>Der erste Teil enthält eine kräftige Portion Selbsterkenntnis. Michaela hat ihr Grundmuster erkannt und klar ausformuliert. Das Muster „nach Liebe und Anerkennung lechzen“ hatte ihr bisheriges Leben und ihre Beziehungen bestimmt. Der Ursprung des Musters lag in seelischen Verletzungen, die Michaela als Kind und in der Jugend eingefangen hatte. Allein diese Wahrheit ungeschminkt anzuerkennen wirft den Heilprozess an.<br>Ich war sehr berührt, als sie den schnörkellos ehrlichen Begriff „lechzte“ verwendete. Sie hätte es auch schönreden und Begriffe wie „sehnen“ oder „wünschen“ verwenden können. Ehrlichkeit wirkt Wunder. Schönreden ist zupflastern. Jedes Pflaster fällt früher oder später ab.<br>&nbsp;<br>Die Entwicklung des zweiten Teils:<br>„<em>Ich steige jetzt in das Leben ein, in welchem ich diejenige bin, die ich wirklich, wirklich bin!</em><br>Michaela kam bei der Entwicklung des zweiten Teils nicht voran und bat mich um Hilfe.<br>Ich erklärte ihr: „Der zweite Teil des Satzes soll in etwa das Gegenteil des erstens Satzes sein: Ein Mensch, der die Liebe zu sich selbst entdeckt hat, muss nicht mehr nach Liebe von außen lechzen. Ich bin mir allerdings bewusst, dass Selbstliebe für viele Menschen eine Herausforderung ist. Es gibt aber einen wirklich einfachen Weg, der direkt in die Selbstliebe führt. Der Weg heißt: ‚wirklich, wirklich die sein, die du wirklich bist!‘<br>Du kennst dich ja noch gar nicht, wie du wirklich bist, Michaela. Weil du bis heute versucht hast, vom Gegenüber geliebt zu werden, hast du dich bewusst und unbewusst angepasst und von dir entfernt: in der Familie, im Beruf, in deiner Partnerschaft und in deinen anderen Beziehungen. Du warst nie du selbst.<br>Also wäre es doch schön, wenn du dich einmal kennenlernst, als die, die du wirklich, wirklich bist. Ohne, dass du dir dabei Vorstellungen von dir selbst machst. Deine Seele weiß sehr genau, wie du wirklich, wirklich bist. Gib ihr die Chance, dies in dir und in deinem Leben zu manifestieren!“<br>&nbsp;<br>Michaela spürte Erleichterung. Offensichtlich waren wir richtig unterwegs. Nun konnte sie den zweiten Teil des Seelensatzes entwickeln.<br>&nbsp;<br>Den Seelensatz testen:<br>Natürlich war es Michaela nicht sofort möglich den gesamten Seelensatz auf Anhieb zu formulieren. Das ist normal und gehört zum Prozess dazu. Ich bat sie, während dieses Prozesses den Seelensatz mehrmals laut in ihre Seele (in ihr spirituelles Herz im Brustkorb) zu sprechen und dabei gleichzeitig wahrzunehmen, wie er sich anfühlt.<br>&nbsp;<br>Wir brauchten einige Anläufe, das ist natürlich. Michaela begann den Satz, bei jedem Aussprechen, zu verändern und anzupassen. Nach einigen Runden fühlte ich plötzlich, dass sie ihren Seelensatz getroffen hatte, sagte aber nichts. Michaelas Reaktion kam prompt: „Ja, der ist es nun.“ Trotzdem bat ich sie, ihn nochmals zu prüfen. Sie tat es mehrmals und blieb bei diesem Satz.<br>&nbsp;<br>Michaela wird nun eine gewisse Zeit (vielleicht nur ein Tag, oder ein paar Wochen) mit ihrem Seelensatz gehen. Ihr Leben wird sich in die Richtung entwickeln, in welche ihr Seelensatz zeigt. Das ist Gesetz. Ich freue mich für Michaela.<br>&nbsp;<br>(Bereits tags darauf sprach sie mir auf die Combox: „Der Satz wirkt bereits. Gestern Abend hat sich etwas Wunderbares ereignet.“) </p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-das-rezept-fur-deinen-seelensatz">Das Rezept für DEINEN Seelensatz</h2>



<p> Der Seelensatz besteht aus zwei Teilen: 1. Du steigst aus deinem (bisherigen) Leben aus. 2. Du steigst in dein (gewandeltes) Leben ein.<br>&nbsp;<br>(Es ist uns beiden klar, dass du auf dieser Erde noch einige Aufgaben zu erledigen hast. Also bleib gefälligst hier. Einfach anders.) ????<br>&nbsp;<br>Der erste Teil:<br>Beschreibe dein Leben, wie es sich anfühlt und wie es ist. Sei dabei ungeschminkt ehrlich. Verwende die Worte, die kommen. Ungefiltert. Auch wenn sie ziemlich krass sein mögen. Verwende das Wort „selbstzerstörerisch“, wenn dein Leben wirklich selbstzerstörerisch ist, und nicht etwa „einengend, schmerzlich etc.“. Sei präzise und klar! Bringe es auf den Punkt! Wichtig ist, dass du manchmal laut liest, was du geschrieben hast. Gib dich dem Prozess hin! So lange, bis du glaubst, dein bisheriges Leben (oder deine Muster) erkannt zu haben. Dann schreibe den Satz wie folgt auf: „Ich steige aus meinem (zB.) selbstzerstörerischen Leben aus.“ Oder: „Ich steige aus meinem Leben aus, in welchem ich mich (zB.) selbst zerstöre.“ Lass dir dafür Zeit. Vielleicht benötigst du ein paar Anläufe.<br>&nbsp;<br>Der zweite Teil:<br>Auch hier. Schreibe ein paar Varianten auf. Lese diese laut vor und nimm wahr, wie sie sich anfühlen. Es soll sich weich, rund, öffnend und stimmig anfühlen. Vertraue deiner Seele.<br>&nbsp;<br>Die Prüfung:<br>Sprich den ganzen Seelensatz in dein Herz hinein! Passe ihn gegebenenfalls an oder verändere ihn ganz! Vertraue deiner Seele. Sie wird dir die richtigen Worte schicken. Bleib die ganze Zeit in deinem Herzen! Gehe durch diesen Prozess hindurch, bis sich der Seelensatz rund und stimmig anfühlt. Du wirst spüren, wann dies der Fall ist.<br>&nbsp;<br>Mehrere Seelensätze:<br>Vermutlich benötigst du mehrere Seelensätze zu unterschiedlichen Themen. Dann schreib alle auf. Nimm dir den, der im Moment am kraftvollsten ist. Gehe die nächsten Tage damit. Lass ihn einfach wirken. Dann nimmst du dir die anderen Sätze vor. Satz für Satz. Du hast unendlich viel Zeit.<br>&nbsp;<br>Beobachte ohne zu erwarten:<br>Seelenarbeit braucht Zeit. Erwarte nicht umgehend Resultate. Dein ungeduldiger Verstand will sofort Resultate sehen. Seelenarbeit braucht Zeit; und das ist gut so. Lebe einfach in den Seelensatz hinein. Er wird sich manifestieren. Schrittweise. Zu deiner Zeit. In deinem Tempo. Vielleicht fühlt er sich mit der Zeit nicht mehr ganz rund an. Dann verändere ihn, bis er wieder rund ist. Es ist ein Prozess.<br>&nbsp;<br>Ich wünsche dir gutes Gelingen beim Finden deiner Seelensätze. Vor allem freue ich mich für dich, wie sich dein Leben in Richtung deiner Seelensätze (Seelenwünsche) entwickelt. Vertraue dir, vertraue deiner Seele! Und gibt dir die Zeit, die du benötigst. </p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-brauchst-du-unterstutzung-telefon-coaching-damit-du-den-besten-seelensatz-findest">Brauchst du Unterstützung? &#8211; Telefon-Coaching damit du den besten Seelensatz findest</h2>



<p>

Mach dir keinen Kopf, wenn es dir am Anfang schwerfällt, deine Seelensätze zu formulieren. Es braucht ein bisschen Übung.</p>



<p>Sollte es dir wirklich schwerfallen, deinen Seelensatz oder deine Seelensätze zu formulieren, stehe ich dir per Telefon Coaching gerne zur Verfügung. Hier kannst du dich anmelden:&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://peterjanki.com/terminbuchung/" target="_blank">Terminbuchung</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/telefon-coaching-coach/">Wandle dein Leben mit einem Seelensatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Über die Selbstliebe</title>
		<link>https://peterjanki.com/mensch/das-offene-geheimnis-der-selbstliebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2018 14:17:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühlsspektrum]]></category>
		<category><![CDATA[Herz öffnen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selbstliebe heißt: liebe auch deine Nichtliebe zu dir! Wie geht es dir, wenn du das Wort ‚Selbstliebe‘ hörst oder liest? [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2912" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/selbstliebe.png" alt="" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/selbstliebe.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/selbstliebe-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/selbstliebe-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Selbstliebe heißt: liebe auch deine Nichtliebe zu dir!</p>
<p>Wie geht es dir, wenn du das Wort ‚Selbstliebe‘ hörst oder liest? Winkst du enttäuscht ab, weil es dein Leben nicht gut mit dir meint? Oder bist du verzweifelt, weil du auch nach vielen Jahren Meditation, Therapie oder Achtsamkeitspraxis doch nicht geschafft hast, dich selbst zu lieben?</p>
<p>Dazu möchte ich dir ein paar Worte auf den Weg geben:</p>
<p>Selbstliebe bedeutet im Grundsatz, dich und dein Leben zu lieben, wie es JETZT ist. Wenn dir das nicht (immer) gelingt, dann ist das der beste Beweis, dass du nebst Seele auch Mensch bist. Denn Selbstliebe bedeutet auch:</p>
<ul>
<li>Wenn du dich im Moment nicht lieben kannst, ist das in Ordnung</li>
<li>Wenn du dich im Moment verurteilst, ist das in Ordnung</li>
<li>Wenn du dich im Moment klein machst, ist das in Ordnung</li>
<li>Wenn du dein Leben im Moment eine Qual findest, ist das in Ordnung</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Oder anders formuliert:</p>
<ul>
<li>Liebe dich dafür, dass du dich im Moment nicht lieben kannst</li>
<li>Liebe dich dafür, dass du dich im Moment verurteilst</li>
<li>Liebe dich dafür, dass du dich im Moment klein machst</li>
<li>Liebe dich dafür, dass du dein Leben im Moment eine Qual findest</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Oder anders formuliert:</p>
<ul>
<li>Lasse deinen Selbsthass zu, wenn er da ist. Das ist Selbstliebe</li>
<li>Lasse deine Selbstverurteilung zu, wenn sie da ist. Das ist Selbstliebe</li>
<li>Lasse deine Selbsterniedrigung zu, wenn sie da ist. Das ist Selbstliebe</li>
<li>Lasse deine Selbstqual zu, wenn sie da ist. Das ist Selbstliebe</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Der Schlüssel zu deiner Selbstliebe ist: den Druck von dem, was gerade ist, zu nehmen. Wenn du in einer Krise steckst, macht es keinen Sinn, dich dafür auch noch zu verurteilen.<br />
Anerkenne deine Krise und gib dich ihr aktiv hin, statt sie zu bekämpfen. Dann geschieht oft das Wunder: sie geht schneller vorbei; du gewinnst eine Erkenntnis über dich, über dein Leben, über deine Mitmenschen. Du wächst mit deiner Krise; dafür ist sie da.</p>
<p>Verwechsle das bitte nicht mit Selbstmitleid. Wenn es Phasen gibt, in denen du dich in deinem Selbstmitleid suhlst, dann sind es wohl Phasen, in denen du diese Erfahrung benötigst. Liebe dich auch dafür.<br />
Doch wenn Selbstmitleid ein fester Bestandteil deines Lebens und deiner Denkhaltung ist, machst du dir damit keine Gefallen. Du machst dich zum Opfer und gibst allen anderen die Schuld für deine Misere. Es gab Zeiten, da warst du tatsächlich Opfer. Ich würdige diese schmerzliche Erfahrung und fühle im Herzen mit dir. Doch daraus eine Lebensphilosophie zu machen, ist deiner Schaffenskraft nicht würdig. Wenn du nicht kannst, dann kannst du nicht. Liebe dich dafür. Wenn du nicht willst, dann denke allerdigs mal darüber nach.</p>
<p>Vielleicht helfen dir diese Sätze dabei:</p>
<ul>
<li>Wenn du genug von deinem Selbsthass hast, gehe in die ehrliche Absicht, dich aus ihm zu befreien. Das ist Selbstliebe</li>
<li>Wenn du genug von deiner Selbstverurteilung hast, gehe in die ehrliche Absicht, dich aus ihr zu befreien. Das ist Selbstliebe</li>
<li>Wenn du genug von deiner Selbsterniedrigung hast, gehe in die ehrliche Absicht, dich aus ihr zu befreien. Das ist Selbstliebe</li>
<li>Wenn du genug von deiner Selbstqual hast, gehe in die ehrliche Absicht, dich aus ihr zu befreien. Das ist Selbstliebe</li>
<li>Wenn du genug von deinem Selbstmitleid hast, gehe in die ehrliche Absicht, dich aus ihm zu befreien. Das ist Selbstliebe</li>
</ul>
<p>Der erste Schritt in die Befreiung, ist deine klare und ehrliche Absicht. Deine Seele wird die Botschaft verstehen. Bald wirst du die ersten Handlungsimpulse haben, die dir ermöglichen dich zu befreien. Dann gehst du Schritt für Schritt in deine Freiheit. Denn Freiheit ist dein Geburtsrecht. Nimm sie an, das ist Selbstliebe.</p>
<p>Mach dir bitte keine Vorstellungen davon, was Freiheit für dich ist. Fühle sie in dir und gib diesem Gefühl Raum. Dann wird sie eintreten, so wie sie für dich bestimmt ist.</p>
<p>Falls du die Freiheit in dir (noch) nicht fühlen kannst, verurteile dich nicht dafür. Das ist Selbstliebe.</p>
<p>Falls du nicht geduldig bist … kann ich dich sehr gut verstehen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sturm und Stille</title>
		<link>https://peterjanki.com/mensch/sturm-und-stille/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 19:33:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peterjanki.com/?p=4938</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sturm &#38; Stille Draußen stürmt es.Nicht in dir. In dir Stille.An dem Ort.Dem besonderen Ort;in dir. Der Ort:woraus alles erschaffen,wohin sich alles erlöst. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="h-sturm-stille">Sturm &amp; Stille</h3>



<p class="has-text-align-center">Draußen stürmt es.<br>Nicht in dir.<br><br>In dir Stille.<br>An dem Ort.<br>Dem besonderen Ort;<br>in dir.<br><br>Der Ort:<br>woraus alles erschaffen,<br>wohin sich alles erlöst.<br><br>Der Ort:<br>woher du gekommen,<br>worin du bist,<br>wohin du gehst.<br><br>Der Ort:<br>der Dunkelheit erhellt und im Licht erstrahlt,<br>der Lüge entlarvt und Wahrheit spricht,<br>der Illusion verbrennt und Wirklichkeit erschafft.<br><br>Der Ort:<br>wo Angst zerrinnt und Vertrauen wächst,<br>wo Verletzung heilt und Ganzheit wird,<br>wo Schmerz lindert und Wohlsein blüht.<br><br>Der Ort:<br>der verbindet, was getrennt,<br>der vereinigt, was gespalten,<br>der befreit, was gefangen,<br>der belebt, was verkümmert.  <br><br>Er ist in dir.<br>Dieser Ort.<br>Du kennst ihn.<br>Fühl ihn.<br><br>Es ist der Ort des Seins, nicht des Tuns.<br>Der Ort, in dem Nichts ist, und alles geschieht.<br>Der Ort, der Liebe ist.<br><br>Den Ort erreichst du:<br>nicht durch Suchen,<br>doch durch Finden.<br>Deine Absicht genügt. Du bist schon da.<br>Fühle.<br><br>Draußen stürmt es.<br>Nicht in dir.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:15px"><em>Peter Janki &#8211; 17. April 2020</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Krise als Chance: Was ist das Gute daran?</title>
		<link>https://peterjanki.com/mensch/krise-als-chance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 12:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peterjanki.com/?p=4831</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist das Gute daran? Betrachtest Du eine Krise auch als Chance für deine innere und äußere Entwicklung? Nicht? Dann [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/krise-als-chance/">Krise als Chance: Was ist das Gute daran?</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was ist das Gute daran?</h2>



<p>Betrachtest Du eine Krise auch als Chance für deine innere und äußere Entwicklung? Nicht? Dann solltest du dir vielleicht mal eine neue Perspektive geben. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/geschenk.jpg" alt="Krise als Chance" class="wp-image-4834" width="297" height="191" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/geschenk.jpg 350w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/geschenk-300x193.jpg 300w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /></figure></div>



<p>Du findest hier einen einfachen und erstaunlich wirksamen Weg, wie du den Sinn einer Krise für dich erkennst.</p>



<p>Viele Menschen meiden Krisen, wie der Teufel das Weihwasser. Wen wundert das? Sie tun ja auch teuflisch weh. Doch mit einer guten inneren Haltung gehst du oft einfacher und leichter hindurch.</p>



<p>Wenn du eine Krise für dich verschlimmern und verlängern willst,
dann ist es das Beste, wenn du gegen sie ankämpfst und sie verdrängst.</p>



<p>Wenn du die Krise für dich leichter gestalten möchtest, dann
tauche bewusst in sie hinein und nimm intensiv wahr, was sie mit dir anstellt. Fühle
sie, so wie du noch nie gefühlt hast. </p>



<p>Dann wählst du den Weg, den ich dir hier anbiete: Er heißt, wenig überraschend: „Was ist das Gute daran?“</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">So läuft eine Krise ab</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="199" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/prozess.jpg" alt="" class="wp-image-4836" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/prozess.jpg 600w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/prozess-300x100.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<p>Krisen haben mit Nuancen oft den gleichen Ablauf: </p>



<ol class="wp-block-list"><li> Das Alte, scheinbar Sichere, bricht zusammen (in uns, oder im Außen) </li><li> Wir krallen uns eine Zeit lang am Alten fest, was uns leiden lässt und Angst macht </li><li> Wir geben das Festkrallen auf und akzeptieren. Das ist der Wendepunkt. Spätestens jetzt können wir uns fragen: &#8222;Was ist das Gute daran?&#8220; (dazu später)</li><li> Es scheint sich nichts zu bewegen </li><li>  Das Neue zeigt sich (meistens im Innen) </li><li> Das Neue manifestiert sich von selbst im Außen; oder wir manifestieren es durch unsere Handlungen</li><li> Das Leben geht weiter &#8211; auf einer neuen Ebene und mit erweitertem Bewusstsein  </li></ol>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie es dir am Anfang einer Krise geht</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/stairs-349952_1920.jpg" alt="Die Abwärtsspirale - wir sehen keine Chance" class="wp-image-4841" width="311" height="207" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/stairs-349952_1920.jpg 350w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/stairs-349952_1920-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 311px) 100vw, 311px" /></figure></div>



<p>Gerade in Krisen neigen viele Menschen zur Abwärtsspirale: Wie Süchtige suchen sie nach dem Negativen. Sie sehen ALLES schlecht. Angst und Panik ergreift sie. Viel Selbstmitleid. Sie sehen nur dunkel und vergessen, wie sich Licht überhaupt anfühlt. Oft suchen sie sich Gleichgesinnte, um sich gegenseitig in ihrem Leid zu bestätigen.</p>



<p>Es ist in Ordnung, wenn auch du dich für eine gewisse Zeit der Negativspirale hingibst. Ich nenne das: „Mensch sein“. Eine Krise ist ja leidvoll. Und es ist wenig sinnvoll &#8211; verkrampft und verbissen &#8211; positiv zu bleiben, wenn es höllisch weh tut und Angst macht. In der ersten Phase der Krise macht es durchaus Sinn, voll in den Schmerz und in die Angst zu tauchen. Beides intensiv zu fühlen. Krisen führen dich näher zu dir. Krisen zwingen dich, zu fühlen. Und fühlen, bedeutet in meinem Sprachschatz, „leben“.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Wendepunkt der Krise</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/global-3371528_1920-1.jpg" alt="Wendepunkt einer Krise" class="wp-image-4844" width="301" height="182" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/global-3371528_1920-1.jpg 350w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/global-3371528_1920-1-300x182.jpg 300w" sizes="(max-width: 301px) 100vw, 301px" /></figure></div>



<p>Jede Krise hat einen Wendepunkt: Plötzlich hast du genug des Leids und der Angst. Hier lohnt es sich zu fragen: „Was ist das Gute daran?“ Natürlich kannst du dich das früher fragen, aber vermutlich findest du nicht die Kraft dazu, weil du noch in der Leidens- oder Angstphase bist.</p>



<p>Krise bedeutet bekanntlich: Etwas ordnet sich neu. Für mich bedeutet eine Krise eindeutig: „Sich entwickeln und daran wachsen.“ Alle Krisen, die ich selbst durchgemacht habe, hatten schlussendlich etwas Gutes. Ich habe mich mit jeder weiterentwickelt und bin daran gewachsen. Die Summe aller Krisen haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. ???? Der Satz &#8222;Krise als Chance&#8220; hast sich mehrmals bei mir bewahrheitet.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">So geht es konkret: Das Spiel &#8222;Krise als Chance&#8220;</h2>



<p>Du kannst in zwei Varianten vorgehen. Ich empfehle gleich
beide anzuwenden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="233" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/children-593313_1920.jpg" alt="" class="wp-image-4849" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/children-593313_1920.jpg 350w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/children-593313_1920-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></figure></div>



<p>Ganz wichtig: Gehe es als Spiel an und gib auch den verrücktesten Gedanken und Ideen Raum. Sei für einmal auch egoistisch. Erlaube dir, Antworten zu finden, die DIR guttun. Die anderen, mündigen und handlungsfähigen Menschen in deinem Umfeld, sind für ihr Seelenwohl selbst verantwortlich. Du kannst sie nicht retten. Das ist deren Job.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h5 class="wp-block-heading">Variante 1: Antworten aufschreiben</h5>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/writing-923882_1920.jpg" alt="Mindestens 10 Chancen aus der Krise aufschreiben" class="wp-image-4853" width="278" height="197" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/writing-923882_1920.jpg 350w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/writing-923882_1920-300x213.jpg 300w" sizes="(max-width: 278px) 100vw, 278px" /></figure></div>



<p>Ergreife deine Krise als Chance! Setz dich mit einem Blatt Papier und einem Schreiber hin. Stell dir die Frage: „Was ist das Gute an meiner Krise?“ Du kannst die Frage natürlich präzisieren. Sie auf deine aktuelle Krise anpassen. Zum Beispiel: „Was ist das Gute daran, dass mich meine Freundin (mein Freund) verlassen hat.“</p>



<p>Schreibe mindestens 10 Antworten auf. Gib dich nicht mit 9
Antworten zufrieden. Mindestens 10 oder mehr. ????</p>



<p>Wiederhole das am nächsten Tag. Vielleicht schreibst du die
gleichen Antworten, wie am Vortag auf. Oder es kommen neue hinzu. Tu das, so
oft, wie du willst. </p>



<p>Ich gebe dir jetzt ein privates Geheimnis bekannt: Es geht nicht darum, dass du dich nun disziplinierst und meinen Anweisungen blind folgst. Es genügt, wenn du dir diese Haltung zur Lebensphilosophie machst. Du wirst rasch sehen, wie leichter du damit durch alle Krisen gehst. Auch eröffnest du dir mit dieser Philosophie, dass während oder nach Krisen „unglaubliche“ Dinge geschehen und entstehen.</p>



<p>Trotzdem ermuntere ich dich, es mal aktiv anzuwenden. Erschrecke bitte nicht, wenn du siehst, wie gut dir das tut! </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h5 class="wp-block-heading">Variante 2: Die Frage in die Seele hineinstellen – ins Herz hineinstellen</h5>



<p>Die erste Variante hilft dir unter anderem auch, deinen ängstlichen Verstand zu beruhigen. Die Variante 2 geht viel tiefer. Sie bringt &#8222;wirklich&#8220; gute Antworten hervor. Antworten aus deiner mutigen Seele. Antworten aus deinem angstfreien Herzen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="202" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/orange-631354_1920.jpg" alt="" class="wp-image-4855" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/orange-631354_1920.jpg 600w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/orange-631354_1920-300x101.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<p>Es ist auch die Variante für faule und für spirituelle
Menschen. Also für Menschen wie ich. Also faul &#8211; nicht unbedingt spirituell. ????</p>



<p>Es geht am besten vor dem Einschlafen. Du stellst dir diese
Frage in dein Herzchakra hinein. Das Herzchakra ist der Ort, an dem du direkt die
Verbindung mit deiner Seele spürst. Es ist der Ort, an dem du die Verbindung
mit dir Selbst spürst. Das Herzchakra befindet sich in deinem Brustkorb etwas
über dem Brustbein.</p>



<p>Gehe zuerst mit deinem Bewusstsein in dein Herz (Herzchakra). Dort stell dir die Frage in dein Herzchakra hinein: „Was ist das Gute daran?“ – natürlich auf deine aktuelle Krise bezogen. Stell dir diese Frage mindestens drei Mal oder gar öfter. Sprich die Frage laut, ernsthaft, ruhig und leicht in dein Herz hinein.</p>



<p>Jetzt komm der Clou: Akzeptiere keine Antworten aus dem
Verstand. Es ist eine Frage an deine Seele. Und deine Seele wird dir diese
Frage beantworten. Das garantiere ich dir. Die Antworten kommen, wenn du bereit
dafür bist. Du lebst sozusagen in die Antworten hinein.</p>



<p>Vielleicht kommen ein paar Tage später Ideen, die du vorher
noch nie hattest. Oder ein Freund sagt dir „per Zufall“ etwas, was genau auf
die Frage passt. Oder du liest „per Zufall“ einen Satz in einem Buch, der auch
darauf passt. Oder du hast plötzlich einen Handlungsimpuls.</p>



<p>Lebe in die Antworten deiner Frage hinein und lass dich überraschen! </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Selbst-Erfahrungs-Bericht</h2>



<p>Vielleicht denkst du dir: „Ja, ja. Der hat gut reden, dem
geht es ja gut. Klugscheisser! Der hat nicht meine Probleme!“</p>



<p>Vielleicht hast du recht. Es geht mir tatsächlich gut. Auch wenn ich im Moment ebenfalls stark gefordert bin. Es geht es mir gut, WEIL ich erkannt habe, dass Krisen IMMER etwas Gutes mit sich bringen. Der Satz &#8222;Krise als Chance&#8220; ist tief in mir drin. </p>



<p>Den „Klugscheisser“ möchte ich dir gar nicht ausreden. ????</p>



<p>Ich habe in meinem Leben zahlreiche Krisen durchlebt; du
vermutlich auch. Deshalb habe ich mir die Haltung „Was ist das Gute daran?“ ziemlich
schnell angeeignet.</p>



<p>Vor wenigen Jahren wurde ich seelisch und existentiell aufs
Heftigste getroffen. Der befristete Mietvertrag meiner Praxis war am Auslaufen.
Im Vorfeld hatte ich einige Räume angesehen. Keiner hatte sich stimmig
angefühlt. Mein Verstand sagte mir bei jeder Besichtigung: „Tu nicht so, du
Idiot!&nbsp; Nimm diesen Raum. Es muss doch
weitergehen!“ Mein Gefühl sagte eindeutig: „NEIN“. Ich vertraute meinem Gefühl.</p>



<p>Dann traf das Unfassbare ein: Ich stand tatsächlich ohne
Raum und damit ohne Einkommen da. Gleichzeitig spürte ich, dass ein neuer Raum
nicht so schnell kommen würde. Ich spürte instinktiv, dass nun eine
tiefgreifende Transformation anstand.</p>



<p>Trotzdem, der Schock saß tief. Ich liebte meine Arbeit schon
damals. Meine finanziellen Reserven würden auf das gröbste strapaziert werden,
wenn ich auf Dauer keine Lösung fände. Als Selbständiger kann man nicht auf die
Solidarität der Gesellschaft zählen. Man trägt das unternehmerische Risiko
alleine. Man sollte auch nicht auf die Solidarität anderer bauen, denn es heißt
ja: „selbständig“ sein. ????</p>



<p>Zurück in meinen alten Job (Unternehmensberater) wollte und konnte ich nicht mehr. Lieber wäre ich gestorben, als in diesen (für mich seelenlosen) Bereich zurück zu gehen.</p>



<p>Ich war anfänglich, wie gelähmt. Nach ca. 4 Wochen ließ die
„Lähmung“ nach. Dann stellte ich mir endlich die Frage: „Was ist das Gute
daran?“</p>



<p>Lange fand ich keine Antworten. Erst ein Jahr später erschloss
sich mir die ganze Auswirkung dieser ENTWICKLUNGS-Krise.</p>



<p>Während des Krisen-Jahres geschahen im Wesentlichen zwei Dinge:</p>



<ul class="wp-block-list"><li> Ich habe mich seelisch so stark, wie nie zuvor, weiterentwickelt:<br>Erst als ich ein Jahr später in einer neuen Praxis anfing, erkannte ich, dass meine Arbeit feiner war und tiefer ging. Auch musste ich nicht mehr auf gelernte Methoden zurückgreifen.<br>Ich konnte von nun an ganz aus mir heraus, arbeiten. Sozusagen meinen inneren Impulsen folgen.<br>Erstaunlicherweise war genau das eingetroffen, was ich mir Jahre zuvor gewünscht hatte. </li><li> Aus einem inneren Impuls heraus, habe ich während dieses Krisen-Jahres 4 Programmiersprachen gelernt.<br>Damit habe ich zwei Webseiten gebaut (ohne zu wissen, ob ich sie jemals benötigen werde) und eine Kundendatenbank programmiert, die speziell auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist.<br>Auch die Prozesse für die Buchhaltung habe ich mit Programmieren weitgehend automatisiert. </li></ul>



<p>Die zusammengefasste Antwort auf die Frage von damals (was ist gut daran?) lautet:<br>Ich kann heute besser und tiefergehend mit Menschen arbeiten und habe gleichzeitig meinen administrativen Aufwand auf ein Minimum reduziert.</p>



<p>Ich bin einfach meinen Impulsen gefolgt, ohne zu wissen, wohin sie mich führen. Aus einer heftigen existentiellen und seelischen Krise ergaben sich unvorhergesehen Chancen. </p>



<p>So brachte mir die Krise zwar ein ganzes Jahr schmerzlichen finanziellen Totalausfall. Doch im Nachhinein war sie ein Geschenk an mich und an die Menschen, die heute zu mir kommen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Noch ein Beispiel &#8211; eine Anwendung der dritten Art</h4>



<p>Krise als Chance: Um dir ein weiteres Beispiel zur Kraft der Frage &#8222;was ist gut daran?&#8220; zu geben, erzähle ich eine Episode aus diesem Krisen-Jahr. Er passt in den ersten Punkt hinein (seelische Entwicklung):<br>Eines Tages traf mich ein heftiger, körperlicher Schock. Ich hatte, wie aus dem Nichts, hohes Fieber und zitterte am ganzen Körper. Ich musste ins Bett. Für drei Tage.</p>



<p>Während dieser Zeit konnte ich kaum sprechen. Essen war gar nicht drin. Zum Trinken, musste ich mich zwingen. Meine damalige Partnerin durfte mich nicht berühren. Berührung tat höllisch weh. Sie wollte mehrmals den Notarzt holen, doch ich sagte: „Nein“. Eine Stimme in mir sagte: „Es ist alles in Ordnung, Peter.“ Auch nahm ich keinerlei Medikamente ein.</p>



<p>Am dritten Tag hatte ich plötzlich das Gefühl, ich müsse
sterben. Wirklich sterben. Ich fühlte, wie mein letztes Stündlein geschlagen
hatte. Aus einem Reflex heraus fragte ich mich innerlich: „Was ist das Gute
daran, jetzt zu sterben?“</p>



<p>Die Antwort kam prompt, aus meinem Herzen: „Dann hat dein Lebenskrampf endlich ein Ende.“ Die Antwort fühlte sich echt, befreiend und erlösend an. Ich entspannte mich umgehend. Eine tiefe Ruhe kehrte ein. Dann wurde es dunkel. Oder weniger dramatisch ausgedrückt: Ich bin eingeschlafen ????</p>



<p>Am nächsten Morgen erwachte ich taufrisch und topfit. Als wäre nichts geschehen. Mit einem Bärenhunger. Es war so, als wäre es bloß ein Spuk gewesen. Ich strotzte vor Kraft und Tatendrang. </p>



<p>Mir wurde rasch bewusst, dass über Nacht wirklich einiges in mir gestorben war. Es waren sämtliche Muster und Glaubenssätze in mir gestorben, die mein Leben in der Tat zu einem „Krampf“ machten. Auch ist in dieser Nacht viel „Altes“ in mir gestorben. Altes, was ich nicht mehr benötigte. So hat sich später auch mein Leben verändert. Es ist kein Krampf mehr.</p>



<p>Arbeiten muss ich zwar immer noch und vermutlich bis an mein Lebensende. Aber es ist kein Krampf mehr. Im Gegenteil. Es erfüllt mich. Mein Leben wurde nach dieser Krise nicht einfacher, aber viel leichter und erfüllender.</p>



<p>Übrigens: Der neue Praxisraum wurde mir schlussendlich von einer lieben Kundin zugetragen (herzlichen Dank liebe M.). Er ist mir sozusagen zugeflogen. Also ohne Krampf. Spätestens da, wusste ich, weshalb ich früher zu den vielen anderen Räumen nicht JA sagen konnte. Außerdem hätte ich aufgrund meiner miserablen Verfassung während dieses Krisenjahres gar nicht mit Menschen arbeiten können. Der Raum kam genau dann, als ich wieder bereit dafür war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bist du nun überzeugt? </h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/child-3194977_1920.jpg" alt="" class="wp-image-4857" width="332" height="220" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/child-3194977_1920.jpg 350w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2020/03/child-3194977_1920-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 332px) 100vw, 332px" /></figure></div>



<p>Krise als Chance? Bist du nun überzeugt? Glaubst du mir endlich, dass Krisen auch etwas Gutes haben? Glaubst du mir nun, dass eine Krise gleichzeitig viele Chancen für DEIN inneres und äußeres Wachstum mit sich bringt?</p>



<p>Ganz ehrlich: Du musst mir nichts glauben. Ich ermuntere dich nur, deine eigenen Erfahrungen mit dieser Haltung zu machen. Dann siehst du selbst.</p>



<p>Ich hoffe, dass dir diese Zeilen Mut machen und Kraft geben. Versuchs mal! Du kannst nur gewinnen.</p>



<p>Herzliche Grüße</p>



<p>Peter</p>



<p>Vielleicht ist dieser Artikel auch lesenswert: <a href="https://peterjanki.com/philosophie/">Meine Philosophie</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/krise-als-chance/">Krise als Chance: Was ist das Gute daran?</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Atemtherapie einmal anders</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/atemtherapie-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2019 13:26:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema blockierter Atem. Die junge Frau kam eigentlich zu mir wegen einer Geistigen Aufrichtung (kurz: Aufrichtung &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/atemtherapie-zuerich/">Atemtherapie einmal anders</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:36% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="378" height="213" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/05/atemtherapie-zuerich-1.png" alt="Atemtherapie einmal anders" class="wp-image-9072 size-full" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/05/atemtherapie-zuerich-1.png 378w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/05/atemtherapie-zuerich-1-300x169.png 300w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h4 class="wp-block-heading" id="h-ein-praxisbericht-zum-thema-blockierter-atem">Ein Praxisbericht zum Thema blockierter Atem.</h4>



<p>Die junge Frau kam eigentlich zu mir wegen einer Geistigen Aufrichtung (kurz: Aufrichtung &#8211; ein ehemaliges Angebot von mir). Ihr Problem war ihre gebückte Haltung. Sie schilderte mir, dass sie bereits vieles ausprobiert hatte: TCM, Osteopathie, Physiotherapie, Muskeltraining, Yoga etc.: leider ohne Erfolg. Es sollte sich allerdings herausstellen, dass diese Sitzung sich zu einer Sitzung in Atemtherapie entwickeln sollte.</p>
</div></div>



<p>Als Vorbereitung für die Aufrichtung bat ich sie, drei Mal
tief ein- und auszuatmen. Mir fiel auf, dass sie kaum in den Brustkorb, noch in
den Bauch atmen konnte. </p>



<p>Während des Aufrichtungsprozesses fühlte ich vorne in ihrem
Solarplexus einen völlig verkrampften Seelenanteil.</p>



<p>Nach der Aufrichtung sagte sie mir, sie hätte das Gefühl, eine schwere Last sei von ihr abgefallen. Dann sprach ich sie auf die blockierte Atmung an.</p>



<p>Atmen falle ihr sehr schwer, sagte sie. Sie hätte seit jeher das Gefühl, Luft sei dickflüssig. Sie meinte auch, dass ihre gebückte Haltung nicht vom Rücken herstamme, sondern von einer muskulären Verspannung in der Gegend des Solarplexus, die sie nach vorne ziehe.</p>



<p>Ich teilte ihr meine Wahrnehmung bezüglich des verspannten
Seelenanteils mit. Ihre Aussage und meine Wahrnehmung stimmten überein. </p>



<p>Dann bot ich ihr an, mit dem verkrampften Seelenanteil in Verbindung zu treten und mit ihm zu sprechen. Sie fragte erstaunt, was ich ihm denn sagen wolle. Meine Antwort war: „Das kann ich dir nicht im Voraus sagen. Ich verbinde mich einfach mit ihm und lass meine Intuition das sprechen, was gesprochen werden will.“ Sie erlaubte es mir. Es durfte losgehen mit der Atemtherapie der etwas anderen Art.</p>



<p>Also verband ich mich mit dem verkrampften Seelenanteil und sprach zu ihm. Leider habe ich keine Erinnerung an den Wortlaut. Das spielt allerdings keine Rolle, denn die Worte sind immer individuell für den Empfänger bestimmt.</p>



<p>Als ich zu Ende war, bat ich die junge Frau (auch aus einem
Gefühl heraus) den Satz „Es tut mir leid“ in ihr Solarplexus zu sprechen. Sie
zögerte zuerst. Als Sie es dann tat, spürte ich umgehend, dass der Seelenanteil
sich spontan entspannte. Es vergingen keine 3 Sekunden, als sie plötzlich einen
tiefen, befreienden, durchdringenden Atemzug nahm.</p>



<p>Dann begann Sie zu weinen. Es war ein lösendes Weinen. Erstmals
konnte sie frei atmen. Es war einfach schön.</p>



<p>Dieser Bericht wurde kurz nach der Behandlung verfasst. Die junge Frau teilte mir wenige Tage später mit, dass es mit dem Atem noch ein bisschen auf und ab geht. Da sie aber gerade viel angestrengte Sitzarbeit leisten müsse, passe das schon. Sie war dankbar die Atemtherapie in Anspruch genommen zu haben.</p>



<p>Es bleibt abzuwarten, doch bin ich mir sicher, dass ihr Atem sich stetig weiter befreien wird. Vielleicht benötigt es noch Nacharbeit. Aus Erfahrung weiß ich allerdings: Wenn das größte Trauma einmal gelöst ist, werden sich auch die nächsten lösen.</p>



<p>Auch die <a href="https://peterjanki.com/geistige-wirbelsaeulenaufrichtung-schweiz-zuerich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="geistige Wirbelsäulenaufrichtung (öffnet in neuem Tab)">geistige Wirbelsäulenaufrichtung</a> wird diesen Prozess weiterhin unterstützen.</p>



<p><em>Mit freundlicher Genehmigung ml</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/atemtherapie-zuerich/">Atemtherapie einmal anders</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Beruf &#8211; Berufung</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/beruf-berufung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2019 11:50:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peterjanki.com/?p=3156</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema Beruf/Berufung: Den richtigen Beruf zu finden, fällt vielen Menschen schwer. Besonders herausfordernd gestaltet es sich, wenn [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/beruf-berufung/">Beruf &#8211; Berufung</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft  wp-image-3162" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/01/beruf-berufung-systemische-aufstellung.png" alt="Beruf und Berufung" width="229" height="229" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/01/beruf-berufung-systemische-aufstellung.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/01/beruf-berufung-systemische-aufstellung-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/01/beruf-berufung-systemische-aufstellung-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 229px) 100vw, 229px" />Ein Praxisbericht zum Thema Beruf/Berufung: Den richtigen Beruf zu finden, fällt vielen Menschen schwer. Besonders herausfordernd gestaltet es sich, wenn es die Berufung sein soll &#8211; der Beruf, der mehr aus dem Innen kommt und weniger vom Außen beeinflusst wird.</p>
<p>Schlussendlich sollte die Berufswahl für Kopf UND Herz stimmen, damit wirklich Erfüllung im Beruf eintritt.</p>
<p>Zugegeben: es ist oft einfach, sich für einen Bürojob zu entscheiden, weil dann das Geld rollt, statt sich mit z.B. Gitarrenbau auseinander zu setzen. Dass viele „lukrative“ Bürojobs schlussendlich in die Einöde und in die seelische Verkümmerung führen, wollen sich die wenigsten eingestehen. Damit will ich keinesfalls das Dogma in die Welt setzen, dass alle Bürojobs öde sind.</p>
<p>Bei der beruflichen Entscheidung hat in unseren Breitengraden immer noch der Verstand die Oberhand. Daran ist auch nichts falsch. Doch wäre es nicht eine Bereicherung, wenn das Herz auch mitreden dürfte?</p>
<p>Hier nun der Praxisbericht: Diese junge, aufgeweckte Frau hatte bereits eine 7-jährige berufliche Karriere hinter sich. Leider war der Job als Tierwärterin im Zoo sehr anstrengend und ihr Körper wollte nicht mehr mitmachen. Sie kam zu mir, weil sie nicht sicher war, in welche Richtung es gehen sollte. Ideen hatte sie, aber noch keine Klarheit.</p>
<p>Wir hätten nun ein Gespräch führen können über die Vor- und Nachteile der Alternativen, die sie mitgebracht hatte. Doch war es uns wichtiger, dass auch ihr Körper – respektive ihr Herz – mitreden konnte.</p>
<p>Dafür wählten wir ein Format aus den <a href="https://peterjanki.com/familienaufstellung-zuerich-familienstellen-systemaufstellung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">systemischen Aufstellungen</a>: Ich bat sie, aus meinem Figurenset 4 Figuren zu wählen: Eine für ihren jetzigen Beruf, eine für Variante 1 (Einstieg in das Hotelbusiness), eine für Variante 2 (Sozialberuf anpeilen), und eine Figur für die Variante, an die sie noch nicht gedacht hatte.</p>
<p>Sie stellte die 4 Figuren weit voneinander entfernt vor uns auf den Boden. Ich bat sie, sich über der Figur zu positionieren, die stellvertretend für den jetzigen Beruf stand.</p>
<p><em>Anmerkung: Normalerweise reagiert ein Körperteil auf die Energie, die eine Figur repräsentiert. Die Kunst ist, herauszufinden, wo im Körper die Reaktion stattfindet. Dieser Körperteil ist das Sprachrohr des Herzens (der Seele), der für die Weiterarbeit gewählt wird.</em></p>
<p>Bei der jungen Frau war es die Wirbelsäule. Sie sagte mir, dass die Wirbelsäule auf dem bestehenden Beruf komplett verspannt sei und sich zusammenzog. Ihr Gesichtsausdruck sprach ebenfalls Bände.</p>
<p>Dann stellte sie sich auf die Variante „Hotel“. Sie entspannte sich deutlich und sagte, die Wirbelsäule sei zwar immer noch verspannt, aber nicht so stark. Mit anderen Worten: es ging ihr im Hotelbusiness besser.</p>
<p>Dann bat ich sie, auf die Variante „daran habe ich noch nicht gedacht“ zu stehen. Darauf war sie neutral. Ein gutes Zeichen dafür, dass wir keine weiteren Varianten suchen mussten.</p>
<p>Als Letztes stellte sie sich auf die Variante „Sozialberuf“. Ihr Gesicht entspannte sich umgehend. Sie sagte: „Hier fühle ich mich frei und die Wirbelsäule ist entspannt und gerade.“</p>
<p>Aufgrund dieser Sitzung fällte sie den Entschluss, sich intensiver mit „Hotel-“ und „Sozialberufen“ auseinander zu setzen.</p>
<p>Eine Woche später hatten wir wieder Kontakt. Sie erzählte mir, dass auch die Hotelvariante bereits weggefallen sei. Diese sei ihr zu Management-lastig.</p>
<p>Das war auch eine Bestätigung aus der Arbeit bei mir. Die Wirbelsäule hatte darin bereits angezeigt, dass es ihr im Hotelberuf zwar besser als im jetzigen Beruf gehe, es ihr aber nicht unbedingt gefalle.</p>
<p>Wochen später verfasste ich diesen Bericht und wir kamen wieder in Kontakt. Sie hatte den alten Beruf bereits aufgegeben. Ihre Rückenprobleme waren weg.</p>
<p>Sie peilte den Sozialberuf an und hatte bereits entschieden, dafür die Berufsmittelschule nachzuholen. Ich bin mir sicher, dass sie diese erste Hürde locker nimmt.</p>
<p>Wer sich einmal für seine Berufung entscheidet, findet Möglichkeiten und Mittel, diesen Weg auch zu gehen. Auch wenn der Weg in die Berufung nicht immer einfach scheint, lohnt es sich ihn zu gehen. Oft werden wir dafür mit steigendem Gesundheitszustand und besserem Allgemeinbefinden belohnt. Und ganz nebenbei erfüllt uns unsere berufliche Tätigkeit auch noch.</p>
<p><em>(Mit freundlicher Genehmigung ai)</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/beruf-berufung/">Beruf &#8211; Berufung</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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