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	<title>Gesundheit Archive - PETER JANKI</title>
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	<description>Coaching für die Seele &#124; Zürich</description>
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	<title>Gesundheit Archive - PETER JANKI</title>
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	<item>
		<title>Gefühle wollen gefühlt werden</title>
		<link>https://peterjanki.com/mensch/gefuehle-wollen-gefuehlt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2018 13:11:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[bedingungslose Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühlsspektrum]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Gefühle scheust du? Würdest du mich fragen, was die Seele eigentlich ist, würde ich wahrscheinlich antworten: «Die Seele ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/gefuehle-wollen-gefuehlt-werden/">Gefühle wollen gefühlt werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2907" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/gefuehle_wollen_gefuehlt_werden.png" alt="Gefühle wollen gefühlt werden" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/gefuehle_wollen_gefuehlt_werden.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/gefuehle_wollen_gefuehlt_werden-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/05/gefuehle_wollen_gefuehlt_werden-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Welche Gefühle scheust du?</p>
<p>Würdest du mich fragen, was die Seele eigentlich ist, würde ich wahrscheinlich antworten: «Die Seele ist die Gesamtheit aller gefühlten Gefühle. Sie erschafft sich Erfahrungen, um aufgrund dieser Erfahrungen zu fühlen. Sie strebt nach dem einen Gefühl: dem Gefühl der Einheit – oft mit <em>bedingungslose Liebe</em> umschrieben.»</p>
<p><em>Bedingungslose Liebe bedeutet: Alle Gefühle dürfen sein, «gute» wie «schlechte».</em></p>
<p>Eine Analogie: Weißes Licht besteht aus der Gesamtheit aller Spektralfarben. Darin enthalten sind ultraviolett bis infrarot. Wenn ultraviolett für helle Freude stünde, könnte infrarot für tiefste Traurigkeit, Enttäuschung und Verzweiflung stehen. Licht scheint nur weiß, wenn alle Farben darin enthalten sind. Also helle Freude bis dunkelste Verzweiflung.</p>
<p>So auch die Seele. Sie beinhaltet alle Gefühle. Lehnst du eines deiner Gefühle ab, lehnst du einen Teil deiner Seele ab, einen Teil von dir selbst. Das führt zu einem inneren Konflikt. Deshalb fühle alle Gefühle in dir und die Liebe zu dir wächst.</p>
<p>Gefühle sind die Verbindung zwischen dir und deiner Seele; das Tor zu dem fühlenden Wesen, das du in Wirklichkeit bist. Gefühle wollen gefühlt werden, frei von jeder Bewertung.</p>
<p>Weißt du? Das «Fiese» an den «negativen» Gefühlen ist: je stärker du sie unterdrückst, desto heftiger melden sie sich. Sie nagen an dir, bis du gezwungen wirst sie wahrzunehmen. Du kannst deine wahren Gefühle mit Ablenkung, Streben nach äußerem Glück, Rauschmitteln oder was auch immer betäuben. Früher oder später treten sie zutage. Das liest sich jetzt vielleicht wie eine Drohung, ist es aber nicht. Die Botschaft dahinter ist: du bist ein fühlendes Wesen, also fühle. Deine Gefühle zu fühlen, heilt dich. Du heilst dich, indem du fühlst.</p>
<p>Deine Gefühle sind wie kleine Kinder. Sie benötigen Aufmerksamkeit und Liebe. Würdest du ein kleines Kind abweisen, wenn es traurig ist und einfach nur in den Arm genommen werden will? Was geschieht, wenn du es doch abweist? Vermutlich zieht es sich traurig und verletzt in eine Ecke zurück und leidet. Bald kommt es zurück um noch heftiger, lauter auf sich – seine Bedürfnisse – aufmerksam zu machen. Hättest du es bloss beim ersten Mal in den Arm genommen. Es würde jetzt mit anderen Kindern fröhlich spielen und wäre dabei glücklich.</p>
<p>Gefühle wollen gefühlt werden. Nicht mehr, nicht weniger.</p>
<p>Hinter vielen schmerzlichen Gefühlen verbirgt sich eine Erkenntnis, eine Wahrheit. Deine schmerzlichen Gefühle in ihrer ganzen Tiefe zu fühlen bedeutet, sie zu beleuchten. Wie die Sonne dicken Nebel beleuchtet, ihn dadurch auflöst und das sichtbar macht, was sich dahinter verbirgt.</p>
<p>Gefühle sind das wichtigste Kommunikationsmittel deiner Seele. Sie zeigen dir, wo du im Lot bist und wo nicht. Fühle und du verbindest dich mehr mit dir selbst. Je mehr Gefühle du zulässt, desto mehr Licht und Wahrheit bringst du in dein Leben. Es scheint am Anfang vielleicht schwer. Mit der Zeit fällt es dir leichter, und du wirst dich mit deinen Gefühlen anfreunden. Mit dir selbst anfreunden.</p>
<p>Bewerte deine Gefühle nicht, auch wenn sie dich quälen. Dann fühle auch diese Qual. In ihrer ganzen Bandbreite. Und wenn du dich mal dabei ertappst, dass du deine Gefühle trotzdem bewertest, sei milde mit dir. Verzeihe dir das; du bist ein Mensch, keine Maschine.</p>
<p>Hab auch Geduld mit dir! Gelingt es dir nicht, all deine Gefühle zu fühlen, dann lass auch dieses Nichtgelingen zu. Liebe dich dafür, dass es dir im Moment noch nicht gelingt. Alles zu seiner Zeit.</p>
<p>Lies auch dazu <a href="https://peterjanki.com/mensch/die-perspektive-machts/">diesen Beitrag!</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/gefuehle-wollen-gefuehlt-werden/">Gefühle wollen gefühlt werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Atemtherapie einmal anders</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/atemtherapie-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2019 13:26:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema blockierter Atem. Die junge Frau kam eigentlich zu mir wegen einer Geistigen Aufrichtung (kurz: Aufrichtung &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/atemtherapie-zuerich/">Atemtherapie einmal anders</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:36% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="378" height="213" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/05/atemtherapie-zuerich-1.png" alt="Atemtherapie einmal anders" class="wp-image-9072 size-full" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/05/atemtherapie-zuerich-1.png 378w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2019/05/atemtherapie-zuerich-1-300x169.png 300w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h4 class="wp-block-heading" id="h-ein-praxisbericht-zum-thema-blockierter-atem">Ein Praxisbericht zum Thema blockierter Atem.</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die junge Frau kam eigentlich zu mir wegen einer Geistigen Aufrichtung (kurz: Aufrichtung &#8211; ein ehemaliges Angebot von mir). Ihr Problem war ihre gebückte Haltung. Sie schilderte mir, dass sie bereits vieles ausprobiert hatte: TCM, Osteopathie, Physiotherapie, Muskeltraining, Yoga etc.: leider ohne Erfolg. Es sollte sich allerdings herausstellen, dass diese Sitzung sich zu einer Sitzung in Atemtherapie entwickeln sollte.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Vorbereitung für die Aufrichtung bat ich sie, drei Mal
tief ein- und auszuatmen. Mir fiel auf, dass sie kaum in den Brustkorb, noch in
den Bauch atmen konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Aufrichtungsprozesses fühlte ich vorne in ihrem
Solarplexus einen völlig verkrampften Seelenanteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Aufrichtung sagte sie mir, sie hätte das Gefühl, eine schwere Last sei von ihr abgefallen. Dann sprach ich sie auf die blockierte Atmung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Atmen falle ihr sehr schwer, sagte sie. Sie hätte seit jeher das Gefühl, Luft sei dickflüssig. Sie meinte auch, dass ihre gebückte Haltung nicht vom Rücken herstamme, sondern von einer muskulären Verspannung in der Gegend des Solarplexus, die sie nach vorne ziehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich teilte ihr meine Wahrnehmung bezüglich des verspannten
Seelenanteils mit. Ihre Aussage und meine Wahrnehmung stimmten überein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann bot ich ihr an, mit dem verkrampften Seelenanteil in Verbindung zu treten und mit ihm zu sprechen. Sie fragte erstaunt, was ich ihm denn sagen wolle. Meine Antwort war: „Das kann ich dir nicht im Voraus sagen. Ich verbinde mich einfach mit ihm und lass meine Intuition das sprechen, was gesprochen werden will.“ Sie erlaubte es mir. Es durfte losgehen mit der Atemtherapie der etwas anderen Art.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also verband ich mich mit dem verkrampften Seelenanteil und sprach zu ihm. Leider habe ich keine Erinnerung an den Wortlaut. Das spielt allerdings keine Rolle, denn die Worte sind immer individuell für den Empfänger bestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich zu Ende war, bat ich die junge Frau (auch aus einem
Gefühl heraus) den Satz „Es tut mir leid“ in ihr Solarplexus zu sprechen. Sie
zögerte zuerst. Als Sie es dann tat, spürte ich umgehend, dass der Seelenanteil
sich spontan entspannte. Es vergingen keine 3 Sekunden, als sie plötzlich einen
tiefen, befreienden, durchdringenden Atemzug nahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann begann Sie zu weinen. Es war ein lösendes Weinen. Erstmals
konnte sie frei atmen. Es war einfach schön.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Bericht wurde kurz nach der Behandlung verfasst. Die junge Frau teilte mir wenige Tage später mit, dass es mit dem Atem noch ein bisschen auf und ab geht. Da sie aber gerade viel angestrengte Sitzarbeit leisten müsse, passe das schon. Sie war dankbar die Atemtherapie in Anspruch genommen zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt abzuwarten, doch bin ich mir sicher, dass ihr Atem sich stetig weiter befreien wird. Vielleicht benötigt es noch Nacharbeit. Aus Erfahrung weiß ich allerdings: Wenn das größte Trauma einmal gelöst ist, werden sich auch die nächsten lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die <a href="https://peterjanki.com/geistige-wirbelsaeulenaufrichtung-schweiz-zuerich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="geistige Wirbelsäulenaufrichtung (öffnet in neuem Tab)">geistige Wirbelsäulenaufrichtung</a> wird diesen Prozess weiterhin unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit freundlicher Genehmigung ml</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/atemtherapie-zuerich/">Atemtherapie einmal anders</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Selbstverletzung</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/ich-verletze-mich-um-meinen-schmerz-nicht-zu-spueren-ein-praxisbericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 09:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema &#8222;seelische Schmerzen&#8220;. Eine Kundin hatte ihren Neffen aus Österreich zu Besuch. Um die 20 Jahre alt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/praxisberichte/ich-verletze-mich-um-meinen-schmerz-nicht-zu-spueren-ein-praxisbericht/">Selbstverletzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2897" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/Selbstverletzung-1.png" alt="" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/Selbstverletzung-1.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/Selbstverletzung-1-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/Selbstverletzung-1-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Ein Praxisbericht zum Thema &#8222;seelische Schmerzen&#8220;.</h5>
<p>Eine Kundin hatte ihren Neffen aus Österreich zu Besuch. Um die 20 Jahre alt. Er befand sich in psychiatrischer Behandlung, weil er sich selbst Schmerzen zufügte. Die Kundin fragte mich, ob er zu mir kommen dürfe. Ich entgegnete, dass dieses Thema sehr komplex sei und ein einzelner Besuch wohl nichts bringen würde. Trotzdem kam er.</p>
<p>Er erzählte mir, dass er im letzten Jahr von 2 Partnerinnen verlassen worden war. Den Schmerz darüber hielt er nicht aus. Er fühle ein starkes Pressen in der Brust, welches ihn zur Verzweiflung bringe. Um diesen Schmerz nicht zu spüren, fügte er sich an anderer Stelle heftigere Schmerzen zu. Wie und was er tat, sei hier nicht erwähnt.</p>
<p>Er erzählte mir, dass ihn dieses Zufügen von Verletzungen beruhige.</p>
<p>Sein Psychiater hatte ihm geraten, nach seinem Besuch in der Schweiz mit Psychopharmaka zu beginnen, damit er mit den Selbstverletzungen aufhöre. Er wollte das nicht, sah aber keinen anderen Ausweg.</p>
<p>Aus einem Impuls heraus stellte ich zwei Figuren auf den Tisch vor uns. Die eine repräsentierte ihn und die andere stand für „die wahre Ursache“ des Schmerzes. Ich vermutete, dass die Trennung von den Partnerinnen einen früher erlittenen Urschmerz neu aufgerissen hatte. Deshalb „die wahre Ursache“.</p>
<p>Dann nahm ich „die wahre Ursache“ vom Tisch. Er reagierte mit Schmerz, doch gab er sich ihm für kurze Zeit hin. Ich war tief berührt, wie dieser junge Mann offen war für diese tief gehende Arbeit.</p>
<p>Dann stellte ich „die wahre Ursache“ wieder auf den Tisch. Sein Schmerz ließ umgehend nach. Diesen Prozess wiederholten wir einige Male. Plötzlich sagte er mir: „Ich möchte diese Figur nicht mehr auf dem Tisch haben.“ Das war das Ende der Sitzung.</p>
<p>Einen Tag später meldete sich seine Tante wieder und vereinbarte einen neuen Termin. Ihr Neffe wollte nochmals kommen.</p>
<p>Der Termin fand drei Tage später statt. Der junge Mann erzählte mir, dass er deutlich weniger Schmerzen in der Brust verspüre. Er habe sich seit der ersten Sitzung auch nicht mehr selbst verletzt. Doch sei noch nicht alles gut.</p>
<p>Wir redeten einfach. Ich erzählte ihm, was mir intuitiv in den Sinn kam. Ich ließ mich sozusagen von meiner inneren Weisheit lenken. Ich erinnere mich an kein einziges Wort. Das geschieht mir manchmal, wenn ich intuitiv spreche.</p>
<p>Plötzlich nahm ich in ihm einen inneren, befreienden (emotionalen) Knall wahr, als ob etwas geplatzt wäre. Gleichzeitig stieß er einen Laut von sich und atmete tief aus. Wir redeten noch ein bisschen und beendeten die Sitzung.</p>
<p>Er ging zurück nach Österreich.</p>
<p>Vier Wochen später erhielt ich eine E-Mail von seinem Vater: Sein Sohn sei wie ausgewechselt. Er ginge wieder ins Gymnasium und sei voller Lebensfreude. Keine Selbstverletzungen mehr, keinen Druck auf der Brust. Keinen Psychiater, keine chemischen Präparate.</p>
<p>Ich muss zugeben, ich hätte das damals nie für möglich gehalten und war ungläubig überrascht. Ich rief sogar seine Tante an, um zu fragen, ob das wirklich stimme. Sie bestätigte.</p>
<p>Erklärungen dazu:</p>
<p>Zum ersten Sitzungstag: Im Seelencoaching ist es nicht immer notwendig, Ursachenforschung zu betreiben, also herauszufinden, was wirklich die Ursache war. Es genügt, sich dem hinzugeben, was ist. In diesem Fall dem Schmerz.</p>
<p>Zum zweiten Sitzungstag: Heilung kann auch „bloß“ durch ein Gespräch stattfinden. Worte enthalten eine starke schöpferische Kraft.</p>
<p>Diesem tollen jungen Herrn gebührt ein Riesenkompliment. Er war unbedingt gewillt, sein Leiden zu lösen. So hat er sich in diese Arbeit geschickt und sich dem hingegeben, was geschieht. Herzlichen Dank dafür. Ich bin noch heute berührt, wenn ich daran zurück denke.</p>
<p><em>(Mit freundlicher Genehmigung ck)</em></p>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Willkommen im Leben</title>
		<link>https://peterjanki.com/mensch/willkommen-im-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 11:39:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenessenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema Rückführung und Neu-Erleben der Geburt: Ich bin sehr dankbar. Das Leben schenkt mir in meiner Arbeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peterjanki.com/mensch/willkommen-im-leben/">Willkommen im Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://peterjanki.com">PETER JANKI</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6473 size-full" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2022/02/willkommen-im-leben.svg_.png" alt="" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2022/02/willkommen-im-leben.svg_.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2022/02/willkommen-im-leben.svg_-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2022/02/willkommen-im-leben.svg_-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" /></p>
<p>Ein Praxisbericht zum Thema Rückführung und Neu-Erleben der Geburt:<br />
Ich bin sehr dankbar. Das Leben schenkt mir in meiner Arbeit magische und erfüllende Erfahrungen: Weil so viele Menschen mir ihr Vertrauen schenken, sie in ihrer Entwicklung, in ihrem Wachstum und in ihrer seelischen Heilung zu begleiten.</p>
<p>Hier die wunderbare Erfahrung, die ich gemeinsam mit einer dreiköpfigen Familie machen durfte:<br />
«Die neu erlebte Geburt» – mit Anna (Mutter), Patrice (Vater) und Etienne (Sohn 4-jährig).</p>
<p>Die Absicht bei dieser Arbeit war, die &#8211; mit Etiennes schwieriger Geburt &#8211; verbundenen Traumata bei allen drei Beteiligten zu lösen.</p>
<h6>Etiennes Geburt</h6>
<p>Etienne hatte eine schwere, langwierige Geburt. Der Geburtsvorgang dauerte mehrere Tage. Statt aus eigener Kraft in die Welt zu treten, wurde er schlussendlich mit der Saugglocke in die Welt gezogen.</p>
<p>Auch für Anna und Patrice war dies eine schmerzliche Erfahrung. Patrice war damals mit seiner Rolle als werdender Vater völlig überfordert. Anna hatte sich während der Geburtsprozedur ohnmächtig und hilflos gefühlt.</p>
<h6>Der Lösungsansatz</h6>
<p>Die Eltern fragten mich an, ob wir in einer Sitzung mit allen Drei, Etiennes Geburtstrauma lösen können. Ich entschloss mich, alle drei auf meinem magischen, runden Teppich in der Praxis in Etiennes Geburtsstunde zurück zu führen. Dieses Vorgehen ermöglicht das Nacherleben der Geburt und der damit verbundenen Gefühle aus sicherer zeitlicher Distanz.</p>
<p>Das Nachfühlen vergangener Ereignisse, setze ich gerne ein, weil sich damit Blockaden, Traumata und andere seelischen Verletzungen leicht lösen lassen. Oft kommt es auch zu einer Neubeschreibung der erinnerten Vergangenheit, welche die Heilung des Traumas sogar verstärkt.</p>
<h6>Die Vorbereitung</h6>
<p>Bevor wir begannen, erklärte ich, was wir tun werden. Auch Etienne erklärte ich, dass wir in die Zeit zurück reisen werden, und er seine Geburt nochmals nachspielen dürfe. Er gab sein Einverständnis und hielt dabei sogar lachend den Daumen hoch.</p>
<p>Der Teppich diente als Geburtsraum (eine Art Gebärmutter für Etienne und als Gebärsaal für die Eltern). Anna setzte sich in die Mitte des Teppichs. Patrice an ihrer Seite. Ich sass ausserhalb. Etienne wollte zuerst noch nicht in den Geburtsraum und setzte sich neben mich hin. Daraufhin liess ich ihn eine Puppe als Stellvertreter für sich auswählen, und gab sie Anna. Anna nahm die Stellvertreter-Puppe an ihren Bauch. Wir waren nun in der Geburtsstunde angelangt. Der Prozess konnte beginnen:</p>
<h6>Es geht los</h6>
<p>Zuerst arbeitete ich mit den Eltern: Anna fühlte keine Unterstützung durch ihren Mann. Patrice erklärte, er sei völlig überfordert, Vater zu werden. Auf die Frage, was Anna braucht, bat sie ihren Mann, hinter ihr zu knien, und seine Hände auf ihre Schultern zu legen. Er tat dies. Umgehend teilte er mit, dass ihn das selbst auch stärke.</p>
<p>Ich bat beide, sich in ihrer Vorstellung über ihr Herzchakra zu verbinden, und diese Verbindung zu spüren. Es gelang beiden rasch und gut: Anna fühlte nun die Präsenz ihres Mannes. Sie gewann Vertrauen in die anstehende Geburt. Auch Patrice fühlte sich nun angenehm in seiner Rolle. Er war ebenfalls im Vertrauen auf einen guten Ausgang der Geburt. Wir warteten.</p>
<p>Plötzlich – einem inneren Impuls folgend &#8211; kroch Etienne in den Geburtsraum zu seiner Mutter. Er legte sich in ihren Schoss (in die Gebärmutter). Es war sehr berührend. Nun war auch Etienne in der Geburtsstunde angekommen. Die Stellvertreter-Puppe hatte ihren Dienst getan.</p>
<h6>Alles geschieht zu seiner Zeit</h6>
<p>Es war mir wichtig, allen Dreien zu sagen: «Alles, was nun geschieht, folgt einem natürlichen Prozess, der weder verzögert noch beschleunigt werden kann. Nichts kann erzwungen werden, alles darf geschehen.» Ich machte auch Etienne klar, dass er sich so viel Zeit nehmen darf, wie er benötigt, um auf die Welt zu kommen. Dies war neu für ihn. Denn in seiner (unbewussten) Erinnerung hatte er sich nicht die Zeit nehmen können, die er brauchte. Er wurde ja mit der Saugglocke in die Welt gezogen. Vielleicht würden wir heute diese Ereignisse zu seinen Gunsten umschreiben können.</p>
<p>Kleinkinder sind vollkommen bewusst. Sie nehmen alles wahr, was in ihrer Umgebung geschieht. Ungefiltert und klar. So hat auch Etienne, vielleicht nicht meine Worte verstanden, doch mit Sicherheit deren Bedeutung.</p>
<h6>Der erste zaghafte Versuch</h6>
<p>Wir warteten. Plötzlich umarmte Etienne seine Mutter, liess sie los, und kroch langsam Richtung Ausgang auf mich zu (ich war mittlerweile in die Rolle des Arztes gegangen, der am Ausgang wartete). Am Rand des Teppichs (am Ausgang in die Welt) stoppte er, und streckte mir bloss seine Hand über den Rand hinaus entgegen.</p>
<p>Bei seiner realen Geburt wäre dies der Zeitpunkt gewesen, an dem der Arzt Etienne mit der Saugglocke herausgezogen hat. Jetzt durften die Ereignisse umgeschrieben werden. Statt Etienne also an seiner Hand (bildlich gesehen die Saugglocke) heraus zu ziehen, berührte ich diese nur kurz, und hiess ihn willkommen. Ohne irgendwelchen Druck auszuüben.</p>
<p>Etienne hielt eine Weile meine Hand; zog sie darauf vorsichtig wieder zurück und kroch wieder zu seiner Mutter in den Schoss (also zurück in die Gebärmutter). Er war noch nicht bereit, in die Welt zu treten. Anna meldete mir zurück, sie sei völlig überfordert. Sie wurde ungeduldig und wusste nicht, was zu tun ist. Doch Patrice fühlte Vertrauen in sich, dass es gut kommt. Dies half Anna, sich zu beruhigen.</p>
<h6>Warten, bis die Impulse kommen</h6>
<p>So warteten wir weiter. Ich spürte in mir, dass der richtige Zeitpunkt für Etienne geboren zu werden, kommen würde. Dies teilte ich so auch mit. Der Vater bestätigte mein Gefühl und auch Anna kam weiter in ihr Vertrauen.</p>
<p>Plötzlich ging alles sehr schnell und wie magisch geführt: Ich hatte plötzlich den Impuls, Anna zu bitten, zusammen mit Etienne ein bisschen nach vorne (Richtung Ausgang des Geburtsraums) zu rutschen. Sie tat dies, nachdem sie selbst auch diesen Impuls verspürt hatte. Unmittelbar darauf sagte Patrice, er wolle sich an den Ausgang setzen, um Etienne in Empfang nehmen. Er tat auch dies. Gemeinsam wartete er mit mir (Arzt) am Ausgang.</p>
<h6>Jetzt ist es Zeit</h6>
<p>Dann löste sich Etienne von seiner Mutter. Er kroch ganz langsam Richtung Ausgang. Am Ausgang wartete er jedoch. Er wusste nicht weiter und war sich unsicher. Dann hielt Anna instinktiv ihre Hände an Etiennes Fusssohlen, um ihm Rückhalt zu geben, falls er sich mit den Füssen abstossen wollte, um durch den Ausgang zu gelangen. Dies tat Etienne auch. Instinktiv. Er strampelte sich mit dem Rückhalt seiner Mutter durch den Ausgang, wo er von seinem Vater in Empfang genommen und in eine wärmende Decke gewickelt wurde. Willkommen im Leben, Etienne.</p>
<h6>Willkommen in DEINEM Leben, Etienne</h6>
<p>Es war ein wunderbares Erlebnis. Eindrücklich war besonders, wie einfach und ganz natürlich es plötzlich ging. Gleich nach Etiennes Geburt kam Anna hinzu, und nahm ihn in ihre Arme. Auch gab sie ihm aus der Flasche zu trinken.</p>
<p>Die (umgeschriebene) Geburtserfahrung war nun erfüllt. Es war eine ganz natürliche Geburt, ohne Komplikationen und im Tempo von Etienne. Etienne war erschöpft, doch ruhig. Er fühlte sich geborgen. Vater und Mutter strahlten voller Freude. Eindrücklich und wunderbar. Danke für diese Erfahrung.</p>
<h6>Erklärung</h6>
<p>Das natürliche Nacherleben von Etiennes Geburt ist für alle drei Beteiligten heilsam:</p>
<ul>
<li>Für Etienne, weil er nun erfahren durfte, dass er aus eigener Kraft aus dem Geburtskanal kam, statt mit Hilfe der Saugglocke. Auch weil er nun SEINE Zeit für SEINE Geburt wählen durfte. Diese Erfahrung wird ihm für künftige wichtige Lebensentscheidungen bewusst/unbewusst helfen.</li>
<li>Für Anna, weil sie nun Ohnmacht und Hilflosigkeit mit Ur-Vertrauen eintauschen durfte. Dies wird ihr helfen, die anstehende Geburt ihres zweiten Kindes voller Vertrauen und Zuversicht zu erleben.</li>
<li>Für Patrice, weil er durch diese erneute Geburt voll und ganz in seine Kraft als Vater und Mann kommen durfte. Und vor allem in Kontakt mit seinem Ur-Vertrauen.</li>
</ul>
<h6>Die Seele kennt den Weg und die Zeit</h6>
<p>Erstaunlich ist es immer wieder, wie die Seele eines Menschen bereit ist, vergangene schmerzliche Episoden nochmals zu durchleben. Im Wissen, dass sie dadurch heilt. Arbeiten, wie diese, machen es möglich. Dann, wenn die Seele dazu bereit ist. Wunderschön.</p>
<p><em>Dieser Bericht entstand mit freundlicher Genehmigung von Anna und Patrice (Namen geändert). Dafür herzlichen Dank.</em></p>
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		<title>Keine Angst vor der Angst</title>
		<link>https://peterjanki.com/praxisberichte/keine-angst-vor-der-angst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Janki]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 12:29:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Praxisbericht zum Thema Existenz- und Zukunftsangst Ängste entstehen nicht einfach so. Ihre Ursachen liegen meistens in Ereignissen aus der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2901" src="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/keine_angst_vor_der_angst.png" alt="" width="269" height="269" srcset="https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/keine_angst_vor_der_angst.png 269w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/keine_angst_vor_der_angst-150x150.png 150w, https://peterjanki.com/wp-content/uploads/2018/10/keine_angst_vor_der_angst-230x230.png 230w" sizes="(max-width: 269px) 100vw, 269px" />Ein Praxisbericht zum Thema</h5>
<h5>Existenz- und Zukunftsangst</h5>
<p>Ängste entstehen nicht einfach so. Ihre Ursachen liegen meistens in Ereignissen aus der Vergangenheit. Werden Ängste als Hinweis auf ein seelisches Ungleichgewicht betrachtet, sind sie ein hilfreiches Mittel im Seelencoaching.</p>
<h5>&#8222;Aus der Bahn geworfen&#8220;</h5>
<p>Ein Mann mittleren Alters kam zu mir wegen seiner panischen Zukunfts- und Existenzängste. Er sagte, er werde beruflich und privat ständig aus seiner Bahn geworfen. Auch sei es ihm nicht möglich, ein Ziel mit der nötigen Konsequenz zu verfolgen. Er habe von vornherein Angst, dieses Ziel nicht zu erreichen.</p>
<p>Ich fragte ihn, ob wir gemeinsam in seine Existenzangst eintauchen dürfen. Er bejahte. Dann ging es gleich los. Die Angst stieg in ihm hoch. Er fühlte einen unmenschlichen Druck in seinem Herzzentrum. Als läge eine tonnenschwere glühende Stahlplatte auf seinem Brustkorb. Sein Atem wurde kürzer und heftiger. Ich fühlte, dass er in Sicherheit war, teilte ihm das mit und begleitete ihn ohne Intervention weiter.</p>
<p>Ich ermunterte ihn diese Angst einfach zuzulassen. Sie nur wahrzunehmen, ohne sie zu bekämpfen oder davor zu flüchten. Gleichzeitig verband ich mich mit dem Anteil in ihm, der diese panische Existenzangst hatte um diesen energetisch zu behandeln.</p>
<p>Vor meinem inneren Auge sah ich plötzlich den Mann Schlittschuh laufen. Daraufhin sagte ich: „Tu so, als ob du Schlittschuh läufst. Schwenke mit deinem Oberkörper im Rhythmus des Schlittschuhläufers hin und her. Schwinge deine Arme harmonisch mit. Gleite auf dem Eis dahin, mit runden Bewegungen.“</p>
<p>Er tat es. Sein Atem beruhigte sich bereits nach kurzer Zeit. Sein Druck im Brustkorb ließ beträchtlich nach. Ich fühlte, wie sein ganzes System zur Ruhe kam. Sein Gesicht entspannte sich.</p>
<p>Er machte die Bewegungen weiter und begann sogar entspannt zu lächeln. Nach kurzer Zeit hörte er auf.</p>
<p>Dann kam der nächste Angstschub. Nun konnte er diesen bereits gut aushalten. Er war deutlich weniger panisch. Wieder bat ich ihn, nur wahrzunehmen. Dann ließ ich ihn wieder Schlittschuh laufen.</p>
<p>Nach kurzer Zeit nahm ich ein Vibrieren seines Körpers wahr. Ihm wurde gleichzeitig heiß und kalt. Das war das Zeichen, dass seine Existenzangst aus den Zellen seines Körpers herausgelöst wurde. Ich ermunterte ihn aufzustehen und sich bewusst diesem Vibrieren und Schütteln hinzugeben.</p>
<p>Plötzlich rief er laut: „ICH WURDE BEI EINEM SKIRENNEN AUS DER BAHN GEWORFEN!“</p>
<p>Der Mann hatte die Ursache für seine Existenzängste aufgedeckt.</p>
<p>Was war vor vielen Jahren geschehen?</p>
<p>In seiner Jugend bestritt er Skirennen. Bei einem Super-G hatte er in einem Tor ein zu hohes Tempo und dadurch zu viel Druck auf dem Ski. Der Ski verhakte sich im Schnee und stoppte seine Fahrt sofort. Die Wucht dieses abrupten Stopps katapultierte den Mann aus seiner Bahn, über den Sicherheitszaun hinweg. Sein Abflug wurde jäh durch den Stamm einer Tanne gebremst. Er war für ca. eine Minute bewusstlos. Der äußerliche Schmerz war ein Rippenbruch, sonst nichts. Ein Wunder.</p>
<p>Was geschah in seinem Inneren?</p>
<p>Ich erklärte ihm, was neben dem Rippenbruch, sonst noch bei diesem Abflug geschehen war:</p>
<p>Seine Seele hatte einen Schock erlitten. Dieser Schock brannte den Satz „ich fliege aus meiner Bahn“ tief in sein Gedächtnis. Gleichzeitig wurde die Erfahrung des „aus der Bahn geworfen Werdens“ als Wahrheit in seine Körperzellen gespeichert. Dieser Glaubenssatz und die Zellwahrheit bestimmten von nun an sein Leben und ließen ihn privat, wie beruflich ständig aus der Bahn fliegen. Mit jeder Enttäuschung kam natürlich mehr und heftigere Zukunftsangst auf. Doch diese Angst diente jetzt als Wegweiser für die eigene Auflösung.</p>
<p>Was hatte das Schlittschuhlaufen mit diesem Unfall zu tun?</p>
<p>Ich erklärte ihm, dass die rhythmische Bewegung des Schlittschuhlaufens dem Rhythmus eines Skilaufs ähnelt. Als er diese schwungvolle und harmonische Bewegung während eines Angstschubs wieder aktivierte, war dies eine Art Gegenbewegung zu dem abrupten Stopp, der in seinem Zellgedächtnis gespeichert war. Dies führte zum Vibrieren des Körpers.</p>
<p>Das Vibrieren des Körpers schüttelte das „aus der Bahn geworfen werden“ aus den Körperzellen heraus. Nachdem dies geschehen war, durfte nun auch die Verbindung seiner Zukunftsangst mit seinem Abflug im Skirennen wieder in sein Bewusstsein treten. Dieser Bewusstwerdungsprozess war seine Heilung. Er war von seiner Angst befreit.</p>
<p>Nach dieser Erfahrung hatte er keine Angstschübe mehr. Mit der Zeit stabilisierte sich sein Leben beruflich und privat.</p>
<p><em>(Mit freundlicher Genehmigung)</em></p>
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